GESUNDHEITSWESEN: Die Ärzte machen mobil gegen Tarifsenkung

Luzerns Ärzte fürchten, die neuen Labortarife könnten ihren Praxislabors den Garaus machen – und schicken ihre Patienten in den Kampf.

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Eine Laborantin bei der Arbeit. (Archivbuld Markus Forte/Neue LZ)

Eine Laborantin bei der Arbeit. (Archivbuld Markus Forte/Neue LZ)

Stehen Dutzende von Luzerner Arztlabors vor dem Aus? Das fürchtet die Ärztegesellschaft des Kantons Luzern. In einem Brief mobilisiert sie ihre Mitglieder: Möglichst viele Ärzte sollen am 26. März je fünf Patienten zur Blutentnahme in ein Grosslabor schicken. Das in die Aktion eingeweihte Labor, so das Kalkül, werde durch die Warteschlangen lahmgelegt. 

Hintergrund dieser Aktion: Gesundheitsminister Pascal Couchepin will auf den 1. Juli neue, niedrigere Tarife für ambulante Laboranalysen wie Blut- und Urintests in Kraft setzen. Zahlreiche Labors in den Hausarztpraxen könnten dann nicht mehr kostendeckend arbeiten; die Untersuchungen würden auf wenige Grosslabors abwandern. Couchepin rechnet vor, so könnten die Krankenkassen um bis zu 200 Millionen Franken pro Jahr entlastet werden.

Andreas Töns

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.