GESUNDHEITSWESEN: Kantonsspital muss 50 Stellen streichen

8 Millionen Franken fehlen dem Luzerner Kantonsspital 2011. Nun setzt es den Rotstift an – vor allem beim Personal.

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Das Luzerner Kantonsspital – aufgenommen vom Rega-Helikopter aus. (Bild Andreas Bättig/Neue LZ)

Das Luzerner Kantonsspital – aufgenommen vom Rega-Helikopter aus. (Bild Andreas Bättig/Neue LZ)

212 Millionen Franken hat der Luzerner Kantonsrat bewilligt. 220 Millionen hätte das Luzerner Kantonsspital nächstes Jahr benötigt. Da das Spital den gleichen Leistungsauftrag erfüllen muss, dafür aber einen kleineren Staatsbeitrag erhält als erwartet, werden nun bis Ende Jahr Sparmöglichkeiten ausgelotet. Bereits klar ist, dass 50 Vollzeitstellen nicht mehr besetzt werden. «Die Belastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird zunehmen», weiss Robert Bisig, Leiter Stab Direktion beim Luzerner Kantonsspital. Kündigungen solle es keine geben, und die Patienten sollen unter dem Abbau nicht leiden.

Sparen und mehr einnehmen
Die Stellenreduktion allein reicht aber nicht, um die nicht bewilligten 8 Millionen Franken einzusparen. Deshalb suchen die Spitalverantwortlichen weitere Sparmöglichkeiten und wollen die Einnahmen steigern. Beim Verband des Personals öffentlicher Dienste zeigt man sich geschockt.

Karin Winistörfer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.