Gewässerraum: Schüpfheim und WWF einigen sich

Der WWF legte eine Verwaltungsbeschwerde gegen den Teilzonenplan Gewässerraum von Schüpfheim ein. Der Kanton machte daraufhin Auflagen.

Martina Odermatt
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Der von WWF Luzern und WWF Schweiz angefochtene Teilzonenplan Gewässerraum in Schüpfheim wurde mit dem Regierungsratsentscheid vom 16. Oktober gutgeheissen. Allerdings mit Einschränkungen, wie die Gemeinde Schüpfheim mitteilt: Die von den Umweltschutzverbänden erwirkte Prüfung durch den Kanton habe nämlich ergeben, dass bei acht Grundstücken entlang der Kleinen Emme eine Reduktion des Gewässerraums nicht zulässig ist.

Auf diesen Parzellen müssten die festgelegten Gewässerräume auf die reguläre Breite von 61 Metern erweitert werden. Von diesem Entscheid betroffen sind das Schwimmbad, der Uferstreifen Marktplatz bis Werkhof, das Restaurant Landbrücke sowie das Kieswerk Gilli im Chlusbode. Sowohl die Gemeinde als auf der WWF werden auf eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Kantonsgericht verzichten. Die betroffenen Grundeigentümer hätten Gelegenheit erhalten, selbstständig Beschwerde einzureichen, heisst es.