Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Gewässerverschmutzung: Kantonaler Fischereiverband Luzern ist in Sorge

Die Zahl der Gewässerverschmutzungen hat im Vorjahr gegenüber dem Jahr 2017 um einen Drittel zugenommen hat. Der Fischereiverband des Kantons Luzern ist beunruhigt.
Luftblasen sind ein typisches Zeichen für verschmutztes Wasser (Bild: Philipp Schmidli)

Luftblasen sind ein typisches Zeichen für verschmutztes Wasser (Bild: Philipp Schmidli)

Im vergangenen Jahr registrierte die Luzerner Polizei rund einen Drittel mehr Gewässerverschmutzungen. Im Jahr 2017 wurden 62 Fälle gemeldet, letztes Jahr waren es 83 (siehe Link unten).

Verschmutzte Gewässer gingen in zwölf Fällen mit Fischsterben einher. Verunreinigte Gewässer wie Seen, Flüsse und Bäche bereiten insbesondere dem Fischereiverband im Kanton Luzern Sorgen, wie er am Dienstag mitteilt. Auffallend sei im Vergleich zu den letzten Jahren indes, dass die Gewässerverunreinigungen der Landwirtschaft abgenommen und jene beim Gewerbe zugenommen habe, schreibt Markus Fischer, Präsident des Fischereiverbands des Kantons Luzern. Diese Entwicklung führt er auf die hohe Bautätigkeit der letzten Jahre zurück ist.

Appell an Zusammenarbeit

Fischer: «Der Blick auf den langfristigen Vergleich der letzten Jahre zeigt, dass es keine Entwarnung gibt, sondern dass die Gewässerverunreinigungen für die Fischer eine konstante Sorge bleiben.»

Er appelliert daher an die Zusammenarbeit: Alle involvierten Personen aus der Landwirtschaft, aus dem Gewerbe und aus den Gemeinden sollen an einem Strick ziehen, um die Zahl der Verschmutzungen zu reduzieren. (kuy)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.