Gewässerverschmutzung: Stadt Luzern verstärkt den Kampf gegen Kunststoff in Fluss und See

Die Fasnacht beschert der Stadt Luzern nicht nur den Schmutzigen Donnerstag sondern auch verschmutzte Gewässer. Im Kampf gegen Kunststoff in Flüssen und See will die Stadtregierung ihre Anstrengungen intensivieren.

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(sda) Der Luzerner Stadtrat beabsichtigt, weitere Massnahmen für die Verminderung von Kunststoffen in öffentlichen Gewässern umzusetzen, wie er in einer am Montag veröffentlichten Antwort auf ein Postulat aus den Reihen der Grünen fest. Der Vorstoss zielt darauf ab, die Verschmutzung während des Jahres und insbesondere bei Grossanlässen zu minimieren.

An der Fasnacht landet vielerlei Abfall unter anderem in der Reus.

An der Fasnacht landet vielerlei Abfall unter anderem in der Reus.

Bild: Adrian Baer

Der Stadtrat nimmt das Postulat nur teilweise entgegen. Gewisse Massnahmen, wie etwa ein generelles Verbot von Einweggeschirr oder anderer Wegwerfprodukte aus Kunststoff lägen nämlich nicht in seiner Kompetenz. Auch sehe er derzeit keine technischen Möglichkeit, kleine Partikel aus dem Wasser zu filtern.

Hauptursache der Kunststoff-Verschmutzung seien grössere Plastiktteile wie PET-Flaschen oder Einweggeschirr, die direkt ins Wasser geworfen oder aber vom Wind dahin getragen würden.

Putzen zu Land und zu Wasser

Bereits heute würden grössere Plastikteile vom Ufer und vom Boot aus regelmässig aus dem Wasser entfernt. Die Stadtregierung sieht bei der Häufigkeit dieser Putzaktionen - insbesondere während Grossanlässen wie der Fasnacht - Optimierungspotenzial.

Denn gerade währen der Fasnacht sei in den vergangenen Jahren trotz vermehrter Reinigung, Sensibilisierung und Abfallsammelstellen mehr (Kunststoff)-Abfall in die Reuss gelangt. Von einem Depot-System für Behälter, wie es bereits geprüft wurde, sieht der Stadtrat ab, wegen fehlender Akzeptanz und weil viele Fasnächtler Speis und Trank selber mitbringen würden.

Auch eine Abfallsperre im Fluss - analog zu einer Ölsperre - unterhalb der Reussbrücke, eigne sich aus Sicherheitsgründen und wegen dem Überwachungsaufwand nicht. Dafür sollen weiterhin konsequente Vorgaben bei Bewilligungsverfahren von Veranstaltungen gemacht werden.

Weiter will der Stadtrat die Öffentlichkeit mit der Kampagne «Gemeinsam für unsere Stadt» dem Littering begegnen. Zudem verweist er auf ein Pilotprojekt zur Mülltrennung im Gebiet Ufschötti.

Der Stadtrat nimmt das Postulat nur teilweise entgegen. Gewisse Massnahmen, wie etwa ein generelles Verbot von Einweggeschirr oder anderer Wegwerfprodukte aus Kunststoff lägen nämlich nicht in seiner Kompetenz. Auch sehe er derzeit keine technischen Möglichkeit, kleine Partikel aus dem Wasser zu filtern.

Hauptursache der Kunststoff-Verschmutzung seien grössere Plastiktteile wie PET-Flaschen oder Einweggeschirr, die direkt ins Wasser geworfen oder aber vom Wind dahin getragen würden.

Putzen zu Land und zu Wasser

Bereits heute würden grössere Plastikteile vom Ufer und vom Boot aus regelmässig aus dem Wasser entfernt. Die Stadtregierung sieht bei der Häufigkeit dieser Putzaktionen - insbesondere während Grossanlässen wie der Fasnacht - Optimierungspotenzial.

Denn gerade währen der Fasnacht sei in den vergangenen Jahren trotz vermehrter Reinigung, Sensibilisierung und Abfallsammelstellen mehr (Kunststoff)-Abfall in die Reuss gelangt. Von einem Depot-System für Behälter, wie es bereits geprüft wurde, sieht der Stadtrat ab, wegen fehlender Akzeptanz und weil viele Fasnächtler Speis und Trank selber mitbringen würden.

Auch eine Abfallsperre im Fluss - analog zu einer Ölsperre - unterhalb der Reussbrücke, eigne sich aus Sicherheitsgründen und wegen dem Überwachungsaufwand nicht. Dafür sollen weiterhin konsequente Vorgaben bei Bewilligungsverfahren von Veranstaltungen gemacht werden.

Weiter will der Stadtrat die Öffentlichkeit mit der Kampagne «Gemeinsam für unsere Stadt» dem Littering begegnen. Zudem verweist er auf ein Pilotprojekt zur Mülltrennung im Gebiet Ufschötti.