GEWALTVERBRECHEN: Steroide: Polizei lässt Täter checken

Studien und Fälle aus Luzern zeigen: Anabolika machen Verbrecher aggressiver. Das Phänomen gerät vermehrt in den Fokus der Polizeiarbeit.

Drucken
Teilen
Jugendgewalt. Gestellte Szene. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Jugendgewalt. Gestellte Szene. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Gewaltverbrechen im Zusammenhang von Steroiden-Missbrauch: Dieses Phänomen sei bei der Polizei seit längerem ein Thema, erklärt Stephan Grieder, Präsident der Vereinigung der Schweizerischen Kriminalpolizeichefs. Grieder verlangt, dass bei Verdachtsfällen Proben angeordnet werden. In der kommenden Woche wird zudem das Urteil des Luzerner Kriminalgerichts im Fall eines Schlägers publik. Dieser prügelte unter anderem 2007 einen Kontaktbarbetreiber spitalreif laut Verteidigung unter Anabolika-Einfluss.

Versuche mit Ratten
Martial Saugy ist Leiter des Schweizer Dopingkontrolllabors in Lausanne. Für ihn ist klar, dass Anabolika aggressive Gefühle schüren und verstärken können. Laborratten, denen während zwei Wochen das Anabolikum Nandrolon gespritzt wurde, verteidigten ihr Revier mit brutalster Gewalt. Verstärkte Sensibilisierung

Thomas Heer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag».