GEWERBEHALLE: «Korsett» fordert mehr Kultur am Donnerstag

Immer mehr Leute ziehen in Luzern bereits am Donnerstagabend um die Häuser. Der Verein Korsett greift diesen Trend auf und organisiert eine neue Veranstaltungsreihe – mit neuen Ansätzen.

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Am Donnerstag startet «Thursday 2.0» mit der ersten Veranstaltung. (Bild pd)

Am Donnerstag startet «Thursday 2.0» mit der ersten Veranstaltung. (Bild pd)

Der Donnerstagabend als vorgezogener Start oder gar als Alternative zum eigentlichen Party-Wochenende gewinnt zunehmend an Bedeutung. Auch in Luzern hat dieser Trend Einzug gehalten.

Den Donnerstag als Ausgehtag für sich entdeckt, hat auch das Luzerner Kultur-Netzwerk Korsett. Der vor drei Jahren gegründete Verein will gezielt andere Wege gehen und kulturelle Alternativen zur Mainstream-Partyszene in der Leuchtenstadt aufzeigen. Dieses Ziel verfolgt Korsett besonders fleissig: Auf über 40 kleinere und grössere Events blickt das Netzwerk in seiner noch jungen Vereinsgeschichte zurück, der Schwerpunkt dabei stets auf elektronische Musik und visuelle Kunst gerichtet.

Musikalische Vielfalt am Donnerstag
Am 27. August geht das Netzwerk nun mit einer neuen Veranstaltungsreihe an den Start: Mit dem Anspruch, «mehr Kultur am Donnerstagabend» zu fördern, initiiert Korsett die Eventserie «Thursday 2.0», die drei verschiedene Veranstaltungen in sich vereint. Los geht es in der Gewerbehalle in der Baselstrasse mit der Party «60 Hz - when physics meets clubculture»: Basslastiger Sound soll die Besucher zum Tanzen animieren, das Luzerner DJ-Team Hood Regulators und der Luzerner DJ DeadByBeats werden dabei die Plattenteller kreisen lassen.

Gleichzeitig und an gleichem Ort findet die «K.TV - Musikvideobar 2.0» statt. Unter der Regie von vier Visual-Jockeys werden während zwei Stunden Musikvideos verschiedener Genres präsentiert.

Die letzte Veranstaltung im Bunde von «Thursday 2.0» feiert am 10. September ihre Premiere, nennt sich «Ghost Notes» und findet in der Bar59 statt. Die Eventreihe richtet ihren Fokus auf elektronische, experimentelle Musik, die sich abseits des Mainstreams heimisch fühlt.

ga