GIEBELBILDER-KOPIEN: «Knallige Farben und comic-artige Figuren»

Touristisch wertvoll oder Kitsch? Die Meinungen über die Kopien der verbrannten Kapellbrückenbilder gingen am Donnerstag im Stadtparlament diametral auseinander.

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Ob auch die Bilder-Kopien zum Einsatz kommen, muss nun der Bund beantworten. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

Ob auch die Bilder-Kopien zum Einsatz kommen, muss nun der Bund beantworten. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

«Einheimische und Touristen sind klar dafür, dass die Kopien der grösstenteils verbrannten Bilder wieder auf der Kapellbrücke aufgehängt werden.» Dies sagte SVP-Grossstadtrat Urs Wollenmann im Stadtparlament. Dem Stadtrat warf er vor, «sich hinter der Denkmalpflege zu verstecken».

Ob und inwieweit die vom Luzerner Rechtsanwalt Jost Schumacher in Auftrag gegebenen Bilderkopien auf der Kapellbrücke aufgehängt werden können – dies will der Stadtrat nun nochmals von kantonaler und eidgenössischer Denkmalpflege prüfen lassen. Ein entsprechendes Postulat überwies das Parlament am Donnerstag mit knapper Mehrheit.

Von den Reihen der CVP und der Grünen wurde auf die unterschiedliche Qualität der Kopien verwiesen. Markus Elsener von der SP. Dieser prangerte die «knalligen Farben und die zum Teil comic-artigen Figuren» auf einigen Kopien an.

Hugo Bischof

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.