Giftanschlag: Mann verurteilt

Im Juni sind in der Luzerner Buobenmatt-Passage mehrere Vögel vergiftet worden. Inzwischen wurde der Schuldige gefunden und bestraft.

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Ein Spatz. (Bild: Archiv Neue LZ)

Ein Spatz. (Bild: Archiv Neue LZ)

Laut Augenzeugen rangen die Vögel rund zwei Stunden lang mit dem Tod. Der zu Hilfe gerufene Jagdaufseher fing die betroffenen Tiere daraufhin ein und erlöste sie von ihrem Leiden. Dieser Einsatz sei ein absoluter Einzelfall gewesen, sagt Josef Muggli, Leiter der Abteilung Fischerei und Jagd des Kantons Luzern. «Seit mindestens zehn Jahren ist es im Kanton Luzern zu keinem weiteren Fall von vorsätzlicher Vergiftung von Vögeln oder anderen Wildtieren gekommen.»

Der Fall wurde beim Amtsstatthalteramt zur Anzeige gebracht. Gemäss Simon Kopp, Sprecher der Strafuntersuchungsbehörden, wurde eine männliche Person aus dem Kanton Luzern wegen Widerhandlung gegen das Tierschutzgesetz verurteilt. Der Mann sei zu einer bedingten Geldstrafe von 600 Franken sowie einer Busse von 200 Franken verurteilt worden. Ausserdem müsse er für die Untersuchungskosten aufkommen.

Olivia Steiner

Den ausführlichen Artikel finden Sie in der Dienstagsausgabe der Neuen Luzerner Zeitung.