Gipfelstürmer logiert bald in der Senioren-Suite

Drei Stadtluzernerinnen zieren das Siegerpodest. Beim Wettbewerb der Neuen Luzerner Zeitung haben über 3000 Leser per Telefon- und Internetvoting die drei besten Lozärner Fasnachtsgrende gewählt.

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Die Gipfelstürmer unterwegs in der Luzerner Altstadt. (Bild: René Meier / Luzernerzeitung.ch)

Die Gipfelstürmer unterwegs in der Luzerner Altstadt. (Bild: René Meier / Luzernerzeitung.ch)

Am besten kam Simone Hellers (41) «Gipfelstürmer» beim Publikum an. «Ich habe vom Gipfel des Matterhorns das Kreuz geklaut», witzelt die Siegerin. An der gestrigen Preisverleihung in der Kornschütte dachten einige jedoch, sie habe einen Senior als Sujet gewählt. «Viele Fasnächtler haben nicht verstanden, was ich darstelle», sagt Heller. Weil sie mit einem 3 Meter langen Kreuz unterwegs war, habe man ihre Figur gar für Jesus gehalten. «Das Kreuz war sehr umständlich», gibt Heller zu. «Immer wenn ich in eine Beiz wollte, musste ich das Ding draussen anbinden», führt sie aus. Von den fasnächtlichen Kreuz-Tragstrapazen kann sie sich nun erholen: Heller gewinnt ein Wellness-Wochenende im Hotel Vereina in Klosters. Witzig: Sie wird in der Senioren-Suite logieren.

Der Estrich bringt ein Sujet hervor

Dass Frauen pragmatisch sind, zeigen der zweitund drittbeste Grend. Für ihre poetische Maske «Das Leben ist ein Bilderrahmen» musste Claudia Kuratli (32) nicht lange nach Materialien suchen: «Ich habe im Estrich nach Dingen gewühlt, die ich nicht mehr brauche, und sie zusammengeleimt.» Hoffen wir, dass der von der Greber circomedia AG gestiftete OUTDOORCHEF-Gasgrill nicht auf dem Dachboden landet.

Der fragile Grend zumindest sei nicht für die Ewigkeit gemacht. «Der Lampion geriet an der Fasnacht öfters in Schieflage», sagt Kuratli. Ins grosse Getümmel habe sie sich damit nicht gewagt, aber: «Immerhin war mein Heimweg immer beleuchtet.»

Bild: Pius Amrein/Neue LZ
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Nur Püriertes während der Fasnacht

Aus dem Ausmisten hat auch Rahel Wihler (31) mit ihrem Taschen-Grend eine Tugend gemacht. Dessen Zähne werden aber nicht im Abfall landen: «Sie gehören meiner Grossmutter.» Diese habe ihr ihre Dritten bereitwillig zur Verfügung gestellt. «Während der Fasnacht konnte sie nur pürierte Kost zu sich nehmen.» Nun hofft Wihler, dass sie den Heissleim von den Zähnen bekommt. Ansonsten wird Grossmutter wohl nicht in den Genuss des dritten Preises kommen: eine RailAway-Genussreise mit der Bahn.

Am Schmutzigen Donnerstag haben sich rund 200 Fasnächtler im Eventmobil der Neuen Luzerner Zeitung auf dem Schwanenplatz mit ihren Grenden ablichten lassen. Ein neuer Rekord. Eine Fachjury nominierte die zehn Finalisten, die besten drei konnten die Leser bestimmen.

Aleksandra Mladenovic

Die Gipfelstürmer unterwegs in der Luzerner Altstadt. (Bild: René Meier / Luzernerzeitung.ch)

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