Gipfeltreffen der Fasnachtsgewaltigen

Maskenbastler trifft Guugger und Zünftler – die Neue Luzerner Zeitung lud am Mittwochabend erstmals zu einem Treffen der wichtigsten Fasnachtsakteure.

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Ein rüüdig fröhliches Treffen: 80 Fasnachtsmacher trafen sich in der Redaktion der Neuen LZ zum Austausch. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Ein rüüdig fröhliches Treffen: 80 Fasnachtsmacher trafen sich in der Redaktion der Neuen LZ zum Austausch. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Nur noch vier Wochen, bis der Schmutzige Donnerstag die rüüdigsten Tage des Jahres einleitet. Das anarchische Fasnachtstreiben erst möglich machen unzählige Guugger, Zünftler, Maskengruppen, Maskenkünstler und Wagenbauer. Dass sich bei den zahlreichen Umzügen, Bällen und Anlässen nicht alle Fasnachtsmacher treffen können, liegt in der Natur des anarchisch-wilden Brauchs. «Deshalb wollen wir den wichtigsten Akteuren aus der Stadt Luzern und der Agglomeration eine Plattform des Austauschs bieten», sagt Jérôme Martinu, Leiter Regionale Ressorts bei der «Neuen Luzerner Zeitung». Am Mittwochabend fand nun erstmals ein Gipfeltreffen der Fasnachtsgewaltigen in den Redaktionsräumen unserer Zeitung statt.

80 Fasnachtsmacher in einem Raum

Der Einladung sind 80 Fasnächtler gefolgt; laut Martinu eine überwältigende Rückmeldung auf das «Experiment». «Dass die Neue LZ dieses Treffen organisiert, ist sehr sympathisch», sagte zum Beispiel Alex Fischer (43) von der Rotsee-Zunft Ebikon. Auch Stefan Egli (49), Präsident der Maskenliebhaber-Gesellschaft der Stadt Luzern, fand das Treffen «eine schöne Idee»: «So kann man neue Kontakte mit anderen Fasnächtlern knüpfen.» Und der Luzerner Fasnachtskünstler Sigi Widmer (68) kann sich gut vorstellen, «nächstes Jahr wieder an einem solchen Treffen teilzunehmen».

Zuvor standen unsere Redaktoren den Fasnächtlern Red und Antwort, was die Berichterstattung über die Fasnacht betrifft. Auch eine Führung durch die Redaktion stand auf dem Programm, ehe sich die Gespräche bei einem feinen Gläschen wieder um die schönste Nebensache drehten: die Fasnacht.

Alexander von Däniken