GIPFELTREFFEN: Weichen für den Tiefbahnhof werden gestellt

Regierungsrat Max Pfister lobbyiert am (heutigen) Montag beim Bundesrat für den Tiefbahnhof. Wohl mit guten Aussichten – wenn man Moritz Leuenbergers neueste Aussagen hört.

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So soll der Tiefbahnhof Luzern dereinst aussehen. (Visualisierung pd)

So soll der Tiefbahnhof Luzern dereinst aussehen. (Visualisierung pd)

Der Luzerner Regierungspräsident Max Pfister will in Bern Verkehrsminister Moritz Leuenberger treffen. Topthema der bundesrätlichen Audienz: das Milliardenprojekt Tiefbahnhof in Luzern. Gemäss Pfister soll das Gespräch anderthalb Stunden dauern. «Ich werde unsere Argumentation für das Projekt auf den Tisch legen und über das weitere Vorgehen informieren», sagt Pfister. «Ich werde versuchen, ein bisschen ?Brainwashing? zu machen.»

Leuenberger wird dem Luzerner «Dossier Tiefbahnhof» heute sicher nicht die Tür vor der Nase zuschlagen – wenn man seine Aussagen vom Wochenende als Massstab nimmt. Der Verkehrsminister hat sich im Interview mit der Zeitung «Südostschweiz» dezidiert für mehr finanzielle Mittel im öffentlichen Verkehr ausgesprochen. 13 oder 21 Milliarden Franken – zu den beiden Varianten, die der Bund derzeit für die «Bahn 2030» ausarbeitet, sagt Leuenberger: «Die 21 Milliarden brauchen wir auf jeden Fall.»

Thomas Oswald und Jérôme Martinu

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.