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GISIKON: Kritik an geplanter Kneippanlage

Der Gemeinderat möchte für 375 000 Franken eine Kneippanlage bauen. Als Vorbild dient die «schönste Anlage der Schweiz».
Yves Portmann
Auf dem Gebiet Feldhof in Gisikon soll die Kneippanlage entstehen. (Bild: Archiv Neue LZ)

Auf dem Gebiet Feldhof in Gisikon soll die Kneippanlage entstehen. (Bild: Archiv Neue LZ)

Bei der geplanten Feldhof-Überbauung in Gisikon mit 53 Wohnungen möchte der Gemeinderat eine Kneippanlage erstellen. «Wir möchten den Bau der Anlage mit Ersatzbeiträgen aus der Feldhof-Überbauung finanzieren», sagt Gemeindeschreiber Beat Amrein. Solche Ersatzabgaben werden fällig, wenn bei einem grösseren Neubau keine öffentliche Spielplätze oder anderen Freizeitanlagen gebaut werden. «Wenn alles optimal läuft, können wir mit Ersatzbeiträgen in der Höhe von 375 000 Franken rechnen», erklärt Amrein. Diese Pläne sorgten an der Gemeindeversammlung für Kritik. Die Gisikerin Silvia Morgan etwa hinterfragt das Bedürfnis nach einer solchen Anlage: «Ich kann nicht verstehen, dass man eine solche Anlage bauen will, ohne abzuklären, ob überhaupt ein Bedürfnis danach besteht. Die Bevölkerung soll befragt werden. 375 000 Franken sind schliesslich viel Geld.»

400 Quadratmeter grosser Teich

Wie die Kneippanlage am Rande des Naturschutzgebietes bei der alten Kiesgrube dereinst aussehen wird, ist noch relativ offen. «Als zentrales Element ist ein 400 Quadratmeter grosser Teich geplant», sagt Landschaftsarchitekt Markus Bieri vom zuständigen Büro Freiraumarchitektur Luzern. Auf weiteren 200 Quadratmetern seien Holzplattformen, Barfusspfad, Armbad sowie Ruheplätze geplant. «Unser Ziel ist es, Naturschutz mit Naherholung zu verbinden», sagt Bieri. Als Vorbild diene die «wohl schönste Kneippanlage der Schweiz», wie die Anlage in Flühli im Entlebuch auf der offiziellen Webseite von Schweiz Tourismus genannt wird.

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