GISWIL/BUOCHS: Ex-Pfarrer feiert seine Beerdigung zu Lebzeiten

Er hat schon öfters kein Blatt vor den Mund genommen: der pensionierte Pfarrer Adalbert «Bärti» Ambauen. Nun plant er einen ganz speziellen Abschied.

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Adalbert Ambauen, hier bei einer Segnung in Dallenwil im Mai 2008. (Bild Rosmarie Berlinger/Neue NZ)

Adalbert Ambauen, hier bei einer Segnung in Dallenwil im Mai 2008. (Bild Rosmarie Berlinger/Neue NZ)

Der als «Halleluja-Pfarrer» bekannte Ambauen sorgt zurzeit in Buochs mit einer ausgefallenen Ideen in Buochs für Gesprächsstoff. Am Sonntag hält er vor rund 200 Eingeladenen einen Gottesdienst, in dem er seinen 75. Geburtstag feiert, der eigentlich erst am 14. September sein wird. Doch er nimmt noch etwas viel Ungewöhnlicheres vorneweg: Im Gottesdienst geht es auch gleich um seine eigene Beerdigung.

«Ich möchte zum Nachdenken über den Tod anregen», sagt Adalbert Ambauen, der vor seinem Umzug nach Buochs unter anderem fünf Jahre Pfarrer in Giswil war. Und er wolle an seiner Abschiedsfeier dabei sein. «Warum alles auf die Beerdigung hinausschieben.» Wenn er dann mal sterbe, gebe es nur noch eine schlichte, kleine Feier. Er sei weder krank noch lebensmüde, unterstreicht Ambauen. Ein Inserat, welches einer Todesanzeige nicht ganz unähnlich ist, haben die von ihm anvisierten Medien jedoch abgelehnt.

Geri Wyss


                                                 Ausschnitt aus Ambauens Anzeige. (Bild zVg)

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Ob- und Nidwaldner Zeitung.