GLASFASSADEN: Was tun gegen die gläsernen Vogelfallen?

Glasfassaden sind eine Gefahr für Vögel, die man entschärfen könnte. Doch das ist kostspielig und nicht jeder kann sich solche Schutzmassnahmen leisten.

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Die Glasfront am Bourbaki Panorama stellt für Vögel ein Problem dar. (Bild Maria Schmid/Neue LZ)

Die Glasfront am Bourbaki Panorama stellt für Vögel ein Problem dar. (Bild Maria Schmid/Neue LZ)

Glasfassaden, Wintergärten, Veloständer, gläserne Balkongeländer oder Lärmschutzwände sind Gefahrenherde für Vögel. «Detaillierte Zahlen für die Stadt Luzern gibt es nicht», sagt Sebastian Meyer vom Umweltschutz Stadt Luzern. Ein einziges Gebäude habe man bisher genauer untersucht: das Bourbaki-Panorama Luzern, konkret die Glasfassade der Stadtbibliothek. «Von Ende Juni bis Ende November 2009 zählten wir hier insgesamt zwölf Vogel-Einschläge», sagt Meyer.

Dabei gäbe es Lösungen. Meyer: «Man könnte UV-beständige Folien auf die Fenster kleben; so würden die Vögel die Scheiben rechtzeitig erkennen.» Pro Quadratmeter kostet eine solche Folie je nach Qualität etwa 150 Franken. «Wir haben Verständnis für das Anliegen», sagt Josef Birrer, Mitglied der Betriebskommission der Stiftung Bourbaki-Panorama und Leiter der Stadtbibliothek, «aber bei Kosten von rund 100'000 Franken für die ganze Fassade können wir uns das nicht leisten.»

Hugo Bischof

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.