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GLETSCHERGARTEN: Baueingabe für Projekt Fels erfolgt

Der Gletschergarten hat die Baueingabe für umfassende Erneuerungen im Areal gemacht. Dazu gehört ein Erlebnisweg im Fels, die Erweiterung des Parks und die Verlegung des Spiegellabyrinths.
Spannende Begegnung mit dem Felsen: So könnte der Felsenweg in Zukunft aussehen. (Bild: PD)

Spannende Begegnung mit dem Felsen: So könnte der Felsenweg in Zukunft aussehen. (Bild: PD)

Der Gletschergarten hat im vergangenen Jahr die Vorstellungen zur Erneuerung und Attraktivierung des Gletschergartens in ein konkretes Bauprojekt entwickelt. Die Baueingabe bei der Stadt Luzern erfolgte am 30. April, heisst es in einer Medienmitteilung des Gletschergartens vom Dienstag.

Rund 20 Millionen Franken investiert der Gletschrgarten in das Grossprojekt. Geplant sind ein Erlebnisweg im Fels sowie ein Ersatzbau im nördlichen Teil der Anlage, wo heute noch eine Baracke steht. Dort soll dereinst das Spiegellabyrinth mit einem Raum für Ausstellungen einen neuen Platz finden. In denselben Zusammenhang gehören die Parkerweiterung bis hinauf zur Sommerau und weitere landschaftliche Umgestaltungen im Areal. Die Pläne für die baulichen Massnahmen stammen vom Basler Architekturbüro Miller+Maranta.

Finanzierung auf gutem Weg

Träger der Projektentwicklung ist die Stiftung Gletschergarten. Insgesamt wird die Stiftung Gletschergarten – welche die Trägerin des privaten Museums ist - für die Massnahmen um die 20 Millionen Franken investieren. Fast die Hälfte davon ist über private Spenden bereits zugesichert. Von Stadt und Kanton zusammen erhofft sich der Gletschergarten einen Beitrag von etwa 7,5 Millonen Franken. Die Stiftungsräte sind gemäss mitteilung mit weiteren Stiftungen und Mäzenen im Gespräch und zuversichtlich, dass die Finanzierung auf Kurs kommt.

«Bei einigen Kontakten können wir erst mit einem definitiven Entscheid rechnen, wenn die Beiträge von Stadt und Kanton feststehen, denn einige Geldgeber machen eine Zuwendung vom Engagement der öffentlichen Hände abhängig», erklärt Madlena Cavelti, Präsidentin der Stiftung Gletschergarten.

Drei Jahre Bauzeit

Sechs Monate rechnet der Gletschergarten für das Baubewilligungsverfahren. «Wir erhoffen uns einen Entscheid vor Jahresende. Ziel ist es, das Projekt so schnell wie möglich zu realisieren», sagt Museumsdirektor Andreas Burri. Von kürzlich erfolgten Probebohrungen her ist bekannt, dass die Qualität des Gesteins hervorragend ist, was einen effizienten Vorschub im Fels ermöglicht.

Das Projekt Fels umfasst mehrere Teile, die aufgrund der engen Platzverhältnisse im Areal nacheinander realisiert werden müssen. «In unseren Unterlagen zeigen wir ein Szenario auf, welches Rücksicht auf das Umfeld und die Nachbarschaft nimmt. Es leitet sich daraus ein Vorgehen in Etappen ab. Wir werden für die Umsetzung der Pläne nach heutigem Kenntnisstand drei Jahre brauchen. Der Museumsbetrieb kann in dieser Zeit weitgehend aufrecht erhalten werden», erklärt Burri.

pd/zim

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