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GLP ärgert sich über Stefan Roth

Was ist denn da los? Stefan Roth, CVP-Kandidat fürs Luzerner Stadtpräsidium, wirbt mit SVP-Stadtratskandidat Rolf Hermetschweiler auf einem gemeinsamen Plakat – dies obwohl die CVP offiziell Manuela Jost (GLP) unterstützt.
Stefan Roth (CVP) wirbt auf Plakaten sowohl mit Manuela Jost (GLP) als auch mit Rolf Hermetschweiler (SVP) (Bild: Archiv/Neue LZ)

Stefan Roth (CVP) wirbt auf Plakaten sowohl mit Manuela Jost (GLP) als auch mit Rolf Hermetschweiler (SVP) (Bild: Archiv/Neue LZ)

Neben seinem Plakat mit dem SVP-Kandidat Hermetschweiler macht sich Stefan Roth (CVP) gleichzeitig auf einem anderen Plakat mit GLP-Stadtratskandidatin Manuela Jost «für eine starke Mitte» stark.

Dabei haben CVP, FDP und GLP zuvor geschlossen eine klare Wahlempfehlung abgegeben: Mit Manuela Jost als Kandidatin wollen die bürgerlichen Parteien eine links-grüne Mehrheit im Stadtrat verhindern – SP-Mann Beat Züsli hatte im ersten Wahlgang rund 1000 Stimmen mehr geholt als Jost. Nächste Woche werden die Wahlplakate gemäss der Gratiszeitung «20 Minuten» in der Stadt aufgehängt.

«Nicht geschickt»

Dass Stefan Roth nun zusammen mit Rolf Hermetschweiler auf einem Plakat wirbt, ärgert die GLP. «Unsere Partei ist im Vorfeld nicht über die Aktion informiert worden», sagt GLP-Co-Präsident Stefan Sägesser. «Ich finde dieses Vorgehen nicht geschickt.»

Stefan Roth, der derzeit im Ausland weilt, erklärt auf Anfrage der Neuen Luzerner Zeitung: «Die SVP hat mich angefragt, ob sie auf dem Plakat die Unterstützung für mich erwähnen dürfe.» Die Aktion sei sowohl mit dem CVP- als auch mit dem FDP-Präsidium abgesprochen worden. Der Fokus liege für ihn klar auf der Stadtpräsidiumswahl. Die SVP habe ihn im Wahlkampf ums Stadtpräsidium gegen SP-Kandidatin Ursula Stämmer unterstützt.

Aleksandra Mladenovic

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