GLP will Mobility-Pricing in Luzern testen

Die Stadt und der Kanton Luzern sollen sich beim Bund für Pilotprojekte anbieten, fordert die GLP.

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Unter anderem die Seebrücke in der Stadt Luzern könnte laut der GLP durch Mobility-Pricing vom Verkehr entlastet werden.

Unter anderem die Seebrücke in der Stadt Luzern könnte laut der GLP durch Mobility-Pricing vom Verkehr entlastet werden.

Bild: Boris Bürgisser
(27. März 2019)

(sma) In zwei Vorstössen fordert die GLP sowohl den Stadtrat Luzern sowie den Kantonsrat dazu auf, Pilotprojekte für das Mobility-Pricing zu prüfen. Hintergrund sei, dass der Bundesrat kürzlich beschlossen habe, entsprechende Projekte zu ermöglichen. Stadt und Kanton Luzern sollen beim Bund Interesse an der Durchführung solcher Projekte bekunden, so die GLP weiter.

Mobility-Pricing sei ein geeignetes Mittel, um Verkehrsströme besser zu lenken und etwa Innenstädte von Verkehr zu entlasten – und dies ohne Verbote. «Mit Mobility-Pricing können wir die Luzerner Seebrücke mit der Kraft des Marktes entlasten», hält GLP-Fraktionspräsident Jules Gut in der Mitteilung fest.