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GÖNNER: Parteien bieten Netzwerk gegen Spenden

Um ihre Aktivitäten zu finanzieren, brauchen Parteien wohlhabende Sympathisanten. Die Vereinigungen bieten im Gegenzug mehr als nur ein gutes Essen.
Florian Weingartner
Meinungen machen und kundtun. Und etwas geben und anderes bekommen. Blick in die Versammlung einer Partei. (Bild: Keystone)

Meinungen machen und kundtun. Und etwas geben und anderes bekommen. Blick in die Versammlung einer Partei. (Bild: Keystone)

Die Luzerner Parteien setzen – bis auf die SP und die GLP – auf Gönnervereinigungen. Je nach Partei können Bürger ab 300 bis rund 800 Franken einer Gönnervereinigung beitreten.

Die SVP gründete 2012 den «Club Bürgerliche 100 Luzern». Für den Club sollen potente Mäzen gefunden werden. Noch halte sich die Mitgliederzahl in Grenzen, sagt Parteipräsident Franz Grüter. Die SVP verfügt mit dem «Kuratorium Wasserturm» aber noch über eine zweite Gönnervereinigung. Nähere Angaben will Grüter nicht machen. «Es gehört zu diesem Gremium, dass nicht nach aussen kommuniziert wird.»

Für CVP wichtige Geldquelle

Bei der CVP ist der Donatorenclub eine wichtige Geldquelle, wie Präsident Pirmin Jung sagt. Zweimal jährlich werden die Mitglieder laut Jung zu einem Anlass eingeladen. «Im Vordergrund steht bei den Anlässen das Netzwerken», sagt Pirmin Jung.

Auch die FDP spricht von wertvollen Kontakten, welche sich ergeben können. Die Donatorenvereinigung der Liberalen zählt rund 70 Mitglieder.

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