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Fabian Hodel zu seiner Goldmedaille an der Berufs-WM: «Wir haben richtig abgefeiert»

Fabian Hodel ist nun offiziell einer der besten Landschaftsgärtner der Welt. Wir wollten von ihm wissen, wie man als Weltmeister lebt.
Ismail Osman

Der 22-jährige Landschaftsgärtner Fabian Hodel aus Oberkirch hat es geschafft: An den Berufsweltmeisterschaften World Skills im russischen Kazan holte er mit seinem Teamkameraden Mario Enz (Gisiwl, OW) Gold für die Schweiz. Nun ist er, zumindest mit einem halben Bein wieder im Alltag angekommen.

Fabian Hodel (Bild: PD)

Fabian Hodel (Bild: PD)

Wie lebt es sich so als Weltmeister?

Fabian Hodel: Ich bin bereits wieder bei der Arbeit und versuche gerade wieder in die Routine des Alltags zu kommen. Das ist im Moment aber noch gar nicht wirklich möglich.

Weshalb?

Durch das WM-Gold sind noch sehr viele Termine dazugekommen. Das ist natürlich toll, bedingt aber, dass ich im Moment nur halbtags arbeite.

Wo wird man als Weltmeister überall eingeladen?

Da ist etwa eine Ehrung beim Arbeitgeber meines Teamkollegen Mario Enz. Dann stehen noch Events von Seiten des Berufsverbandes und auch im Rahmen von Dynamo Sempachersee statt, wo wir jeweils vor Ort sein werden.

Sie konnten Ihren Erfolg aber schon auch noch etwas feiern oder?

Absolut. Wir hatten ja in Russland noch drei Tage Zeit, bevor wir zurückflogen. Da haben wir schon richtig abgefeiert. Letzten Donnerstag kamen wir dann zurück. Ich musste erst mal ins Bett. Am Wochenende konnte ich dann aber auch mit Familie und Freunden feiern.

Zum Wettkampf: Wann wurde Ihnen klar, dass es für Gold reichen könnte?

Wir hatten einen sehr guten Start erwischt. Gerade am Anfang ist es wichtig, keine Flüchtigkeitsfehler zu begehen. Abends liefen wir dann jeweils um die Gartenanlagen der anderen Teams. So nach dem dritten oder vierten Tag hatten wir dann ein gutes Gefühl, dass wir – zumindest optisch – vorne mit dabei sein müssten.

Wer waren eigentlich ihre stärksten Konkurrenten?

Denn zweiten Platz machten die Südtiroler. Von denen wussten wir schon im Vorfeld, dass sie sehr stark sein würden. Bronze ging an das Team aus Kolumbien. Das haben wir so nicht erwartet. Es ist aber cool, dass sie das geschafft haben.

Die Vorbereitungen dauerten seit vergangenem Dezember. Die offizielle Feier mit den anderen Zentralschweizer WM-Teilnehmer ist erste Ende Woche. Und Sie arbeiten auch bereits wieder. Wie dringend brauchen Sie Ferien?

Es war tatsächlich eine intensive Zeit. Sobald es etwas ruhiger wird im Kalender muss ein wenig Wellness her (lacht).

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