«GOOGLE STREET VIEW»: Ausbau: Google zeigt bald die Zentralschweiz

Der virtuelle Spaziergang durch die Zentralschweiz wird ausgebaut: Nicht nur in Luzern, sondern auch in anderen Teilen der Zentralschweiz ist das Google-Auto unterwegs. Noch gibt es aber Probleme mit dem Datenschutz.

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Wieder in Luzern: Das Google-Auto an der Werftstrasse. (Bild Dave Schläpfer/Neue LZ)

Wieder in Luzern: Das Google-Auto an der Werftstrasse. (Bild Dave Schläpfer/Neue LZ)

Google-Pressesprecher Matthias Meyer bestätigte auf Anfrage, dass das Auto mit der auffälligen 360-Grad-Kamera wieder in Luzern und Umgebung unterwegs ist. Google hat sich zum Ziel gesetzt, in den nächsten Wochen noch weitere Strassen in der Stadt Luzern zu erschliessen. Auch die Agglomerationen rund um Luzern und weitere Teile in der Zentralschweiz sollen diesen Frühling zum Zug kommen.

Auf Vormarsch in der Zentralschweiz
Ein Blick auf die virtuelle Karte zeigt, dass in der Zentralschweiz noch nicht viele Strecken aufgeschaltet sind: Erst die Hauptader durch die Stadt Luzern über die Seebrücke sowie Teile von Emmen und die Strecke via Malters und Wolhusen durchs Entlebuch sind auf Google Street View zu sehen. Äussere Umstände wie schlechtes Wetter oder Stau kann das Google-Auto nicht aufhalten. In dem Fall weicht es aus. Deshalb sei es schwierig zu sagen, wo das Auto unterwegs sei. Dies könne aber online verfolgt werden, so Meyer. Das Auto ist aktuell im Kanton Luzern und im Kanton Schwyz unterwegs.

Daten noch nicht online
Wer denkt, schon morgen könnte sein Haus auf Google Street View zu sehen sein, irrt. Laut einer Vereinbarung mit Datenschützer Hanspeter Thür ist es Google zwar erlaubt, weiter auf den Strassen unterwegs zu sein und Aufnahmen zu machen. Google ist es aber untersagt, die Daten ins Netz zu stellen. Nun muss das Unternehmen warten, bis ein rechtskräftiges Urteil des Bundesverwaltungsgericht vorliegt. «Wir glauben, dass das Produkt auch in der Schweiz legal ist», sagte Matthias Meyer. Wer glaubt, trotz der speziellen Verwisch-Software etwas zu sehen, was die Privatsphäre stört zu sehen, hat die Möglichkeit, mittels Button «Ein Problem melden» Google auf den Fall aufmerksam zu machen.

rem