Grabenhof: Gemeinderat lehnt Volksmotion ab

Der Krienser Gemeinderat beantragt beim Einwohnerrat, die Volksmotion für die Erhaltung der Familiengärten im Grabenhof abzulehnen. Er will sich bei der Stadt Luzern aber für eine Nutzung bis ins Jahr 2020 einsetzten.

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Das Familiengarten Areal Grabenhof in Kriens. (Bild: map.search.ch)

Das Familiengarten Areal Grabenhof in Kriens. (Bild: map.search.ch)

«Es ist langfristig nicht Sinnvoll, wenn das hervorragend erschlossene und gut überbaubare Areal als Familiengartenareal genutzt wird», heisst es in der Begründung des Kriener Gemeinderates zur Ablehnung der Volksmotion. Deshalb unterstütze er den Antrag der Stadt Luzern, das Areal in eine vierstöckige Wohn- und Arbeitszone umzuzonen.

Nutzung bis 2020

Es sei allerdings nicht realistisch, dass innert fünf bis zehn Jahre alle Areale gleichzeitig überbaut werden. Der Gemeinderat ist der Meinung, dass sich zuerst die grossen Areale im Gebiet Luzern Süd entwickeln sollen. Er wolle sich deshalb bei der Stadt dafür einsetzten, dass die Familiengärten bis 2020 genutzt werden können.

Am 31. Mai war die Volksmotion «Für die Erhaltung der Familiengärten Areal Grabenhof Kriens» mit 1179 gültigen Unterschriften von der Kommission für die Erhaltung des Gartenareals eingereicht worden. Die Volksmotion war zustande gekommen, nachdem der Luzerner Stadtrat entschieden hatte, die Anzahl der Familiengärten zu reduzieren. Das Areal Grabenhof sollte nach den Plänen der Stadt nach Rücksprache mit den Krienser Behörden umgezont werden, weil die Stadt dort Überbauungen plant.

pd/bep