Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

GRAN CANARIA: Alle Verletzten sind zurück in der Schweiz

Eine Woche nach dem tragischen Busunglück auf Gran Canaria sind die schwerverletzten Personen zurück in der Schweiz. Die Rega repatriierte am Montag die letzte, verunfallte Person.
Ein Patient wird in Gran Canaria in den Ambulanzjet eingeladen. (Bild: Rega)

Ein Patient wird in Gran Canaria in den Ambulanzjet eingeladen. (Bild: Rega)

Die Rega konnte am Montag die letzte Patientin, die beim Busunglück in Gran Canaria schwer verletzt wurde, in die Schweiz zurückfliegen. Eine Woche nach dem tragischen Unglück befinden sich damit alle beim Unfall verletzten Mitglieder der Reisegruppe von Baumeler Reisen in Luzern wieder zurück in der Schweiz. Insgesamt habe die Rega in sechs Flügen elf Patienten zurückgebracht. Das Dispositiv habe sich bewährt, schreibt die Rega.

Laut Auskunft von Baumeler werden die Verletzten in Schweizer Spitälern medizinisch und psychologisch betreut. Das Care Team sei ebenfalls in die Schweiz zurückgekehrt, schreibt Baumeler. Über die Unfallursache herrsche weiter Unklarheit.

Die ersten 13 Unfallopfer waren bereits vergangene Woche repatriiert worden. Den restlichen drei Reisenden hatte die Art und Schwere ihrer Verletzungen vorerst nicht erlaubt, die Heimreise anzutreten. Stattdessen flogen nahe Verwandte zu ihnen auf die spanische Insel, wo sie bis zum Zeitpunkt des Transports vor Ort von einer Rettungstruppe gepflegt wurden.

Der Bus war vor einer Woche auf Gran Canaria bei der Ortschaft Ingenio verunfallt. An Bord des Minibusses befanden sich 17 Schweizerinnen und Schweizer sowie ein Fahrer. Eine Person kam beim Unfall ums Leben. Alle weiteren Personen wurden verletzt, 14 von ihnen schwer. Auch der Fahrer erlitt Verletzungen.

Die Gruppe war auf einer von Baumeler Reisen organisierten Wanderreise unterwegs. Bei den Reiseteilnehmern handelt es sich laut dem Luzerner Reiseunternehmen um Personen im Alter zwischen 55 und 75 Jahren.

Behörden ermitteln wegen Unfallursache

Das Busunglück ist nach Angaben der spanischen Behörden möglicherweise auf ein Problem mit den Bremsen zurückzuführen. Diese Vermutung hatten bereits diverse spanische Medien geäussert. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

Beim verunglückten Bus handelte es sich um einen 19-plätzigen Minibus einer spanischen Busfirma. Das Fahrzeug wurde gemäss einer Mitteilung von Baumeler Reisen 1995 in Verkehr gesetzt und im Februar 2014 neu in den Fuhrpark der Busfirma aufgenommen. Zuvor hatte er eine «behördliche Inspektion» bestanden.

rem/sda

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.