GRENZKONTROLLE: USA verweigern Heidi Happy Einreisevisum

Das macht die Luzerner Sängerin Heidi gar nicht happy: Die 33-Jährige muss ihre geplante US-Tour absagen. Die amerikanischen Behörden haben ihr Gesuch für ein Visum abgelehnt.

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Heidi Happy: «Das Schlimmste ist, dass viele Freunde Herz, Zeit und Geld in die geplante Tour investiert haben.» (Bild: Archiv Neue LZ)

Heidi Happy: «Das Schlimmste ist, dass viele Freunde Herz, Zeit und Geld in die geplante Tour investiert haben.» (Bild: Archiv Neue LZ)

Grund war ein Vorfall an der kanadisch-amerikanischen Grenze im Sommer 2012. Der 33-Jährigen sei damals die Einreise wegen eines fehlenden Arbeitsvisums verweigert worden, berichtete 20 Minuten Online. Hintergrund ist eine Falschaussage zum Einreisegrund, wie aus einer Stellungnahme der Sängerin vom Mittwoch hervorgeht.

Nach diesem Vorfall hätte die Sängerin gemäss ihrer eigenen Darstellung bereits sechs Monate vor erneutem Reisebeginn eine Sonderfreigabe (»Waiver») beantragen müssen. Darauf ist sie aber von den Behörden offenbar nicht hingewiesen worden.

Die US-Botschaft in Bern habe ein kurzfristiges Gesuch abgelehnt, schreibt Heidi Happy, die mit bürgerlichem Namen Priska Zemp heisst. Seit dem Vorfall im Juni 2012 sei noch zu wenig Zeit vergangen. Weder das US Departement of Homeland Security noch die Botschaft hätten eine Sonderfreigabe empfohlen.

Auf dem Programm der US-Tour standen neben vier Auftritten am South by Southwest (SXSW) in Austin, Texas, auch Shows in Los Angeles, San Francisco und New York.

Das Schlimmste für sie sei, dass viele Freunde Herz, Zeit und Geld in die geplante Tour investiert hätten, und sie nichts zurückgeben könne, ausser vielleicht einen guten Song darüber zu schreiben, teilte Heidi Happy mit. Sie freue sich nun auf die Auftritt an der Canadian Music Week in Toronto vom 20. bis 24. März.

sda