GREPPEN: Die Familie wird zum zweiten Mal ausgeschafft

Die tschetschenische Familie in Greppen soll wieder nach Frankreich ausgeschafft werden. Diesmal kann sich Greppen vorbereiten.

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(Symbolbild EQ)

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Die tschetschenische Flüchtlingsfamilie Bersaev kann nach ihrer Rückkehr aus Frankreich nicht in Greppen bleiben. «Wir haben der Familie mitgeteilt, dass sie schon bald wieder ausreisen muss», sagt Regierungsrätin Yvonne Schärli. Wann, ist noch nicht klar.

Am letzten Donnerstag ist die sechsköpfige Familie bereits ein erstes Mal per Flugzeug nach Frankreich ausgeschafft worden. In Lyon ist die Familie laut eigenen Angaben aber sich selbst überlassen worden. Mit Hilfe von tschetschenischen Privatpersonen ist sie an die Grenze und mit dem öffentlichen Verkehr zurück nach Greppen gereist.

Die Grepper Bevölkerung hat am Montag eine Petition eingereicht, in der sie gegen die Art und Weise der Ausschaffung protestiert hat. Dass Greppen nicht über die Ausschaffung der Familie informiert gewesen ist, sei normal, sagt Yvonne Schärli.

Luzia Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.