GREPPEN: Wenig Chance für Flüchtlinge aus Greppen

Tschetschenische Flüchtlinge aus Greppen sind ans Bundesverwaltungsgericht gelangt. Trotzdem: Für den Verbleib in der Schweiz hat die Familie nur geringe Chancen.

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Die Situation der sechsköpfigen Flüchtlingsfamilie Bersaev, die nach ihrer überraschenden Rückkehr aus Frankreich seit wenigen Tagen wieder in Greppen lebt, ist schier aussichtslos. Ein Verbleib in der Schweiz scheint unrealistisch. Dies obwohl die Tschetschenen vor wenigen Tagen durch ihren Anwalt ans Bundesverwaltungsgericht gelangten.

Mit der Beschwerde will die Familie den Entscheid des Bundesamtes für Migration BFM umstossen. Diesen Sachverhalt bestätigt Andrea Arcidiacono, Kommunikationsverantwortlicher des Gerichtes.

Bestenfalls in Frankreich
Ob die Justiz den Beschluss der Migrationsbehörden kippen wird, ist abzuwarten. Fällt der Entscheid aus Bersaevs Sicht positiv aus, müsste die Schweiz internationales Recht kippen. Denn das Dublin-Abkommen gibt klar vor, dass Flüchtlinge nach einem abschlägigen Entscheid keine Möglichkeit mehr haben, in einem weiteren Dublin-Staat erneut ein Asylverfahren einzuleiten.

Thomas Heer und Corinne Schweizer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag».