Grossaktionäre von SoftwareOne verkaufen Scheine im grossen Stil

In einem beschleunigten Bookbuilding-Verfahren wurden 17,5 Millionen Aktien des IT-Unternehmens aus Stans verkauft.

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Hat 3 Millionen Aktien verkauft: Beat Curti bei einer Preisverleihung in der Samsung Hall in Dübendorf.

Hat 3 Millionen Aktien verkauft: Beat Curti bei einer Preisverleihung in der Samsung Hall in Dübendorf.

Bild: PD

(cg) Im Oktober 2019 war SoftwareOne an der Schweizer Börse Sixt kotiert worden. Damals hatten sich die verkaufenden Aktionäre zu einer Sperrfrist von sechs Monaten ab dem ersten Handelstag verpflichtet. Im Zusammenhang damit stehen nun die Transaktionen, über die das IT-Unternehmen aus Stans am Mittwoch informiert hat.

Laut der Mitteilung haben der US-Investor KKR 7'016'099 Aktien, Raiffeisen Informatik 3'761'189 Aktien, die Erben von Patrick Winter 3'722'712 Aktien und Beat Curti 3'000'000 Aktien zu einem Preis von 20 Franken pro Aktie verkauft. Dies entspricht 10,4 Prozent der Aktien des Unternehmens. Ursprünglich war der Verkauf von 16 Millionen Aktien oder etwa 10 Prozent des Aktienkapitals angekündigt worden.

Aktie verliert an Wert

Nach Abwicklung der Transaktion, deren Abschluss am 15. Mai erwartet wird, werden die vier Parteien noch 10,4 Prozent, 5,6 Prozent, 5,5 Prozent beziehungsweise 10,1 Prozent an SoftwareOne halten. Mit rund 29 Prozent der Aktien, heisst es in der Mitteilung weiter, würden die Gründungsaktionäre Daniel von Stockar, Beat Curti und René Gilli zusammen weiterhin den grössten Anteil an SoftwareOne halten und dem Unternehmen als langfristige Aktionäre erhalten bleiben.

Die Aktie des Unternehmens verlor seit Dienstag am späten Nachmittag deutlich an Wert und sank von 21.95 Franken auf 19.74 Franken am Mittwochnachmittag.

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