Grossbrand zerstört Wohnhaus

Ein Zweifamilienhaus auf der Fluhweid in Wolhusen ist am Dienstag vollständig ausgebrannt. Die Feuerwehrleute hatten auch mit dem heissen Wetter zu kämpfen.

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In Wolhusen brannte ein Zweifamilienhaus vollständig nieder. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

In Wolhusen brannte ein Zweifamilienhaus vollständig nieder. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

Riesige Rauchsäulen stiegen am Dienstag über dem Dorf Wolhusen auf: Auf der Liegenschaft Fluhweid oberhalb des Dorfs brannte ein Zweifamilienhaus samt Schopf und einem Auto vollständig nieder. Der daneben stehende, unbenutzte Gaden wurde in Mitleidenschaft gezogen. Personen kamen laut Angaben der Feuerwehr keine zu Schaden. Der Feueralarm traf gegen 14 Uhr ein. «Es war schnell klar, dass wir das Feuer nicht allein löschen können», sagt Roland Bucher, Medienoffizier der Feuerwehr Wolhusen: Die Gebäude standen bereits in Vollbrand. Sofort wurden auch Feuerwehrleute aus den beiden Nachbargemeinden Menznau und Ruswil aufgeboten: Insgesamt waren um die 90 Feuerwehrleute im Einsatz.

Bild: Nadia Schärli/Neue LZ
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Feuerwehrleute litten unter Hitze

«Das grosse Problem bei den Löscharbeiten war die enorme Hitze», sagt Roland Bucher. Länger als 20 bis 30 Minuten können die Atemschützer nicht löschen, die Personen müssen wieder ausgewechselt werden. «Es ist so heiss, man kann fast nicht genug trinken», sagt Bucher. Die anwesenden Rettungssanitäter kümmerten sich denn auch in erster Linie darum, dass die Feuerwehrleute genügend zu trinken bekamen und sich abwechslungsweise an den Löscharbeiten beteiligten. «Ausserdem ist das heisse Wetter insofern tückisch, als dass alle Brandnester gründlich gelöscht werden müssen, da die Gefahr des Wiederaufflammens gross ist», sagt Roland Bucher. Ein Bagger war im Einsatz, um die Glutnester für die Löscharbeiten freizulegen. Die Feuerwehrleute waren mehrere Stunden vor Ort.

Zahlreiche Tiere verbrannt

50 Tauben und zwei Katzen konnten nicht mehr gerettet werden. Sowohl der Sachschaden als auch die Brandursache sind laut Bucher noch unklar. Ein Branddetektiv ermittelte vor Ort, weitere Branddetektive haben inzwischen weitere Ermittlungen aufgenommen. Zum Brandzeitpunkt befanden sich keine Leute in den Gebäuden.

Personen, welche Angaben zum Brand machen können, melden sich bitte direkt bei der Luzerner Polizei – Tel. 041 248 81 17.

Luzia Mattmann/zim