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Grossdietwil: Theater macht eine Anfängerin glücklich

Die Theatergruppe Grossdietwil zeigt mit «Gauner haben kurze Beine» eine Kriminalkomödie. Das Stück kommt gut an.
Yvonne Imbach
Toni Knupp, Nina Krauer (Bildmitte) und Christine Aschwanden im Stück «Gauner haben kurze Beine». Bild: Yvonne Imbach (Altbüron, 6. Januar 2019)

Toni Knupp, Nina Krauer (Bildmitte) und Christine Aschwanden im Stück «Gauner haben kurze Beine». Bild: Yvonne Imbach (Altbüron, 6. Januar 2019)

Kaum ist das neue Jahr angebrochen, lädt die Theatergruppe Grossdietwil zur Premiere ihres neuen Stücks «Gauner haben kurze Beine». Die Premiere am vergangenen Samstag bewies, dass die Grossdietwiler mit der turbulenten Kriminalkomödie bei ihrem Publikum punkten können. Der spannende und amüsante Dreiakter kam sehr gut an. Regisseur Toni Knupp war entsprechend zufrieden: «Wir erhielten viel Lob für das Stück, unser Spiel und für das detailreiche Bühnenbild.»

Die beeindruckend gebaute Bühne zeigt die prunkvolle Villa einer reichen Witwe, die ins Visier von zwei Gaunern gerät. Zum Glück hat sie einen pensionierten Polizisten als Freund und eine neugierige Nachbarin im Haus nebenan, die ungewöhnliche Vorgänge beobachtet und meldet.

Erfahrene Spieler gaben wertvolle Tipps

Regisseur Toni Knupp spielt auch gleich den Polizisten. Die Doppelaufgabe ist herausfordernd: «Wenn ich spiele, muss ich die Handlung im Auge behalten und wenn ich Regie führe, darf ich meinen Text nicht vergessen.» Beides gelingt ihm hervorragend. Von den acht Spielern geben zwei ihr Bühnendebüt. Yvonne Koller schlüpft in die Rolle der Haushälterin, Nina Krauer wagt sich sogar an eine grössere Rolle und mimt die Enkelin. Die 21-jährige Grossdietwilerin stiess zur Gruppe, weil ihr Freund Florian Aschwanden und dessen Mutter Christine Aschwanden mitspielen.

Da für die aktuelle Produktion noch eine junge Frau gesucht wurde, liess sie sich gerne überreden. «Ich erhielt viele Tipps von den erfahrenen Spielern, wie ich sprechen soll, in welcher Lautstärke und Tonalität», so Krauer. Die Probezeit sei zwar intensiv gewesen, doch auch ein guter Ausgleich zum Studium in Biochemie. «Ich tauchte zwei Stunden in eine andere Welt, erlebte viel Freude, und wir hatten immer viel zu lachen. Theaterspielen macht mich glücklich.»

Weitere Aufführungen: 11. und 12. Januar, je um 20 Uhr in der MZH Hiltbrunnen Altbüron. Reservationen: www.theater-grossdietwil.ch

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