GROSSER STADTRAT: Der Xundheit-Verkauf ist unter Dach und Fach

Das Hin und Her um den Verkauf der Xundheit hat ein Ende: Die städtische Krankenkasse ist verkauft. Die Prämien werden erhöht und Stellen gestrichen.

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Eine Passantin vor dem Sympany-Kunden-Center an der Obergrundstrasse in Luzern. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Eine Passantin vor dem Sympany-Kunden-Center an der Obergrundstrasse in Luzern. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Das Luzerner Stadtparlament – das am (heutigen) Donnerstag ausnahmsweise im «Staffelnhof» in Reussbühl tagte – hat im dritten Anlauf die der Stadt gehörende Krankenkasse Xundheit an die Basler Versicherungsgruppe Sympany verkauft. Es war eine Art «schickliche Beerdigung» eines mühseligen politischen Geschäfts.

Die Fakten: Auf den 1. Juli 2009 übernimmt die Sympany die in grossen finanziellen Schwierigkeiten steckende Xundheit mit 35'000 Versicherten und zahlt der Stadt Luzern noch 400'000 Franken. Auf die Versicherten und das Personal der Xundheit kommt unter anderem Folgendes zu: Die Prämien werden bereits im Herbst 2009 erhöht, frühestens auf den 1. September. Das Personal muss mit weiterem Stellenabbau rechnen. Wie viele der rund 170 Stellen gestrichen werden, steht noch nicht fest.

Ruth Schneider

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.