GROSSER STADTRAT: Die Sportarena Allmend kommt vors Volk

Morgen in einer Woche stimmt das Stadtparlament von Luzern über die Sportarena ab. Das Zünglein an der Waage werden die Grünen spielen.

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Modell der Sportarena Allmend. (Bild Keystone)

Modell der Sportarena Allmend. (Bild Keystone)

Eines der wichtigsten Geschäfte der letzten Jahre kommt am 25. September in den Grossen Stadtrat von Luzern: die Vorlage zur Sportarena. 

Und schon heute zeichnet sich ab, dass das Geschäft wohl durchkommen wird. Denn bis auf die Grünen haben alle Parteien ihre Fraktionssitzungen bereits gehabt, und diese lassen erahnen, wie die Stadtparlamentarier am 25. September abstimmen werden.

Momentan sind 21 dafür und maximal 23 dagegen
Mindestens 21 Parlamentarier werden sich für die Sportarena-Vorlage aussprechen. 6 Ja kommen von der CVP, 8 von der FDP und 7 von der SVP.

Die Gegner der Sportarena-Vorlage (SP, einige Grüne und CHance 21) werden demgegenüber wohl nicht so viele Stimmen machen. Sie könnten zwar maximal 23 Nein abgeben, aber dazu wird es nicht kommen. Denn bei der SP dürfte es Enthaltungen geben und die Grünen werden nicht geschlossen Nein stimmen.

Alle Parlamentarier wollen anwesend sein
Was aber, wenn am 25. September nicht alle Parlamentarier anwesend sind, weil sie zum Beispiel in den Ferien oder beruflich oder privat nicht abkömmlich sind? «Wir werden vollzählig erscheinen», sagen alle Parteien unisono. Einzig die SP-Fraktion wird laut Fraktionschef Markus Elsener vermutlich eine Abwesenheit aus gesundheitlichen Gründen verzeichnen.

Zwei Personen übrigens sind im Ausstand: CVP-Fraktionschef Markus Mächler, der als Architekt im Auftrag des Stadtrates Allmend-Ersatzmassnahmen plant, und ein Mitglied der SVP. Um wen es sich dabei handelt und wieso diese Person im Ausstand ist, wird laut SVP-Parteipräsident René Kuhn erst an der Ratssitzung vom 25. September bekannt gegeben.

Benno Mattli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.