GROSSER STADTRAT: Ein klares Votum für die politische Mitte

Die Grünliberalen schaffen auf Anhieb den Sprung in Luzerns Stadtparlament und das gleich in Fraktionsstärke. Als Sieger dürfen sich auch FDP und CVP fühlen.

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Grund zur Freude: Reto Käch, Präsident der Grünliberalen. (Bild Adrian Baer/Neue LZ)

Grund zur Freude: Reto Käch, Präsident der Grünliberalen. (Bild Adrian Baer/Neue LZ)

Unsicherheit herschte am Sonntag unmittelbar nach Bekanntwerden des Wahlergebnisses bei den Grünliberalen, ob die drei Sitze zur Fraktionsstärke ausreichen. «Uns hat man bisher stets versichert, dazu brauche es fünf Sitze», meinte Grünliberalen-Präsident Reto Käch. Ein Blick ins Reglement zeigte: Drei Sitze reichen. Das Erreichen der Fraktionsstärke bedeutet unter anderem, dass eine Partei Vertreter in die parlamentarischen Kommissionen entsenden darf.

«Wir werden in aller Ruhe mit den anderen Parteien das Gespräch suchen und schauen, wo wir gemeinsame Ziele anstreben können», sagte Käch. Im Vordergrund stünden dabei die CVP und die FDP, «aber auch mit den Linken werden wir uns zusammen setzen». Käch betonte: «Wir sind sicher keine rechte Partei.» Dennoch: Auch mit der SVP könne es je nach Thema Zusammenarbeiten geben.

Hugo Bischof

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.