GROSSER STADTRAT: Kommission will die Begegnungszonen nicht

Die Baukommission des Grossen Stadtrats Luzern empfiehlt von der Erweiterung der vorgesehenen Begegnungszonen ablehnend Kenntnis zu nehmen – mit knapper Mehrheit

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Unter anderem steht die Ausweitung der Begegnungszone bei der Bahnhofstrasse zur Debatte. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Unter anderem steht die Ausweitung der Begegnungszone bei der Bahnhofstrasse zur Debatte. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Die ablehnende Grundhaltung zur vorgesehenen Erweiterung begründete sich dabei nur in der Minderheit in einer grundsätzlichen negativen Einstellung zu der Errichtung von Begegnungszonen, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Vielmehr wurde Kritik laut, weil bei den vorgesehenen neuen Begegnungszonen, wie schon bei der bestehenden Begegnungszone an der Bahnhofstrasse, keine gestalterischen und baulichen Massnahmen zur klaren Kennzeichnung und Aufwertungen dieses Strassenraumes vorgesehen sind, was aus Sicht einiger Kommissionsmitglieder für die Sicherheit aller Beteiligten und eben das Funktionieren von verschiedenen Nutzenden nebeneinander zwingend wäre.

Grund sind auch die Finanzen
In Anbetracht der sich verschlechternden finanziellen Lage der Stadt Luzern verzichte die Baukommission auf einen Antrag zur Überarbeitung und schlägt deshalb im Mehrheitsentscheid vor, vorerst auf die Umsetzung des Konzepts Begegnungszone zu verzichten, wie es weiter heisst.

Die Baukommission des Grossen Stadtrates hat zudem einstimmig beschlossen, dem Grossen Stadtrat zu empfehlen, die Frist zur Behandlung der Initiative «Förderung des ÖV, Fuss- und Veloverkehrs in der Stadt Luzern» bis Ende April 2010 zu verlängern.

scd