GROSSER STADTRAT: Obligatorische Deutschtests: Stadtrat lenkt ein

Müssen Einbürgerungswillige einen obligatorischen Deutschtest absolvieren? Das Parlament traf noch keinen Entscheid. Dank dem Goodwill des Stadtrats.

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(Symbolbild Nique Nager/Neue LZ)

(Symbolbild Nique Nager/Neue LZ)

«Die Sprache ist der Schlüssel zur Integration.» Davon ist Franziska Bitzi von der CVP überzeugt. «Niemand bezweifelt die Sprache als Indikator der Integration», bekräftigte auch Alex Schönenberger von der SP. Der Grosse Stadtrat war sich im Grundsatz einig: Will ein Ausländer, der seit 12 oder mehr Jahren in der Schweiz ist, eingebürgert werden, muss er der deutschen Sprache mächtig sein.

Nur: Wie überprüft man die sprachlichen Fähigkeiten? Urs Wollenmann (SVP), Trudi Bissig (FDP) und Franziska Bitzi strebten in einer gemeinsam eingereichten Motion einen schriftlichen Test an. Der Stadtrat lehnte das Begehren ab. Erst die Umwandlung in die abgeschwächtere Form eines Postulats ermöglichte für das Trio den Durchbruch. Ursula Stämmer war bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Grossmehrheitlich war der Rat danach der Auffassung, dass der Stadtrat nun prüfen muss, ob ein obligatorischer Deutschtest eingeführt werden könnte.

Christian Bertschi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.