Grosser Wirbel um Luzerner Islam-Treffen

Am Sonntag um 11 Uhr hätte die Vereinigung Islamische Jugend Schweiz im Obergeschoss des Luzerner Bahnhofs eine Tagung mit 200 bis 300 Teilnehmern durchführen wollen. Doch das Restaurant macht nicht mehr mit.

Drucken
Teilen

Als Referenten geladen waren unter anderen der Präsident des Islamischen Zentralrats, Nicolas Blancho, sowie ein umstrittener Islamprediger aus Deutschland. Nun aber scheinen die Vermieter der Bahnhof Restauration Luzern AG kalte Füsse bekommen zu haben. Auf Anfrage teilte ein Mitarbeiter gestern mit, dass man den Islam-Anhängern eine Absage erteilt habe – «aufgrund eines internen Fehlers», wie es offiziell heisst. Die Veranstalter wollen dies nicht akzeptieren – und heute wie geplant aufmarschieren. Was dann passiert, weiss niemand so genau.

Umstrittene Ansichten

Nicht zuletzt wegen Referent Nicolas Blancho gerät der Islamische Zentralrat immer wieder in Verruf. Erst vor kurzem erzählte ein Vertrauter Blanchos in unserer Zeitung, dass dieser mit einer muslimischen Parallelgesellschaft und sogar mit eigenen Schulen liebäugle. Auch Blancho wird wohl nach Luzern reisen – trotz Absage.

red


Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.