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Kommentar

Wahlbeteiligung: Nicht Pflicht,
sondern grosses Privileg

Die Ergebnisse unserer repräsentativen Wahlumfrage zeigen in der Zentralschweiz grössere Ausschläge als bei nationalen Wahlbarometern.
Jérôme Martinu, Chefredaktor
Jérôme Martinu

Jérôme Martinu

Klimawandel, Krankenkassenprämien und die Beziehungen zur EU, danach folgt die Reform der Altersvorsorge. Das sind gemäss einer exklusiven Umfrage unserer Zeitung die grössten politischen Herausforderungen aus Sicht der Luzernerinnen und Luzerner. Drei Wochen vor dem grossen Wahlsonntag für National- und Ständerat ist diese Themenrangliste auch Indiz dafür, wie sich die Wähleranteile voraussichtlich entwickeln werden.

Grün und Grünliberal legen auffällig zu, die SVP muss mit überdurchschnittlichen Verlusten rechnen: Diese nationale Tendenz aus dem SRG-Wahlbarometer von Anfang Monat ist plus/minus auch in der Zentralschweiz zu erwarten. Gemäss unserer neuen Umfrage zeigt der Trend für den Kanton Luzern aber stärkere Ausschläge: Die SVP wird noch mehr Wähleranteile verlieren, während Grüne und Grünliberale stärker zulegen.

Sehr spannend wird es gemäss unserer Umfrage bei der Luzerner Ständeratswahl: Während der FDP-Mann Damian Müller (bisher) vielleicht gar schon im ersten Wahlgang durchkommt, liegt Andrea Gmür (CVP) nur drei Prozentpunkte vor Franz Grüter (SVP).

Egal ob Sie lieber für weiterhin stabile politische Verhältnisse einstehen, für frischen Wind und eine Veränderung des Kräfteverhältnisses plädieren oder den gutschweizerischen Kompromiss aus beidem suchen: Nutzen Sie die Möglichkeit der Wahl! Nicht weil Mitbestimmung zu den Bürgerpflichten gehört, sondern weil sie ein grosses Privileg ist.

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