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Arbeiter bohrt in Kriens in Mittelspannungsleitung und verletzt sich schwer – Stromausfall in 800 Haushalten

Am Dienstagnachmittag wurde in Kriens in eine Mittelspannungsleitung gebohrt. Dabei haben sich zwei Personen verletzt, eine davon schwer. Als Folge waren 800 Haushalte in Kriens und Schwarzenberg für rund eine Stunde ohne Strom.

(jus) Am Dienstagnachmittag ereignete sich an der Gemeindehausstrasse in Kriens ein Arbeitsunfall. Bei Kernbohrungen haben zwei Personen in eine Mittelspannungsleitung gebohrt, wie die Luzerner Polizei mitteilt. Beim Unfall wurde eine Person schwer verletzt. Der Mann wurde durch einen Helikopter der Rega in ein ausserkantonales Spital geflogen. Der zweite Arbeiter wurde leicht verletzt und durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Emmen.

Der Arbeitsunfall führte zu einem grösseren Stromunterbruch in den Gemeinden Kriens und Schwarzenberg. Energie Wasser Luzern (EWL) stellte den Unterbruch um 15.48 Uhr fest, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt. Gemäss Pirmin Lustenberger, Mitglied der Geschäftsleitung von EWL, waren total 800 Haushalte vom Unterbruch betroffen, davon 500 in Kriens und 300 in Schwarzenberg.

Auch Pilatus-Bahnen betroffen

Fachleute der EWL konnten die Störung lokalisieren und eingrenzen. Um 16:50 waren der Grossteil der betroffenen Gebiete wieder mit Strom versorgt, per 17:30 wurden alle Kundinnen und Kunden der EWL wieder mit Strom beliefert, wie das Unternehmen mitteilt.

Vom Stromunterbruch betroffen waren unter anderem auch die Pilatus-Bahnen AG, wie Pirmin Lustenberger bestätigt. Die Seilbahnen standen nach dem Vorfall kurzfristig still.

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