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Malters: Grossteil der Parteien befürwortet Heimauslagerung in eine AG

Gründung einer AG, ambulante vor stationärer Pflege und ein neues Pflegeheim im Gebiet Muoshof: Die politischen Parteien von Malters stellen sich grösstenteils hinter den entsprechenden Planungsbericht des Gemeinderats.
Roman Hodel
Das heutige Alterswohnheim Bodenmatt in Malters. (Bild: pd)

Das heutige Alterswohnheim Bodenmatt in Malters. (Bild: pd)

Wie und wo leben die betagten Malterser in Zukunft? Der Gemeinderat hat hierfür den Planungsbericht «Angebote für hochaltrige Personen» erarbeitet (wir berichteten). Diesen schickte er den politischen Parteien und den Kommissionen zur Vernehmlassung. Jetzt liegen die Stellungnahmen vor, wie der Gemeinderat am Donnerstag mitteilte. Demnach unterstützen alle Parteien grundsätzlich die Grundhaltung des Gemeinderats, wonach die ambulante Pflege vor der stationären erfolgen soll.

Weiter sei ein grosser Teil der Ansicht, dass der Gemeinderat den Neubau eines Pflegeheims umgehend angehen soll. Eine Mehrheit stellt sich hinter eine «Ensemble»-Lösung im Gebiet der heutigen Schulanlage Muoshof, nur eine Partei befürwortet den Standort Dangelbachmatte. Bei einem Neubau rechnet der Gemeinderat laut der Medienmitteilung damit, dass sich die Aufenthalts- und Betreuungstaxe innert zehn Jahren auf zirka 185 Franken pro Tag entwickeln wird. Heute sind es 164 Franken.

Zehn Millionen für die Auslagerung

Auch die Gründung einer Aktiengesellschaft und somit die strategische Führung durch einen Verwaltungsrat scheint für einen Grossteil der Parteien der richtige Weg zu sein. Ein dafür nötiger Sonderkredit in der Höhe von zirka zehn Millionen Franken werde unterstützt. Andere Agglomerationsorte wie Kriens oder kürzlich Horw haben ihre Heime bereits in Aktiengesellschaften ausgegliedert.

Als nächsten Schritt hat der Gemeinderat nun den Auftrag erteilt, einen Projekt- und Umsetzungsplan zu erarbeiten. Ebenfalls sollen die vorgeschlagenen Massnahmen umgesetzt werden.

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