GROSSWANGEN: 2300 Fische sterben nach einem Gülleunfall

In Grosswangen war am Mittwoch­nachmittag Jauche in eine Fischzucht geflossen. Nun ist klar, dass über 2300 Fische dabei verendet sind.

Drucken
Teilen
Eine tote Forelle nach einem Gülleunfall im Rickenbach im März 2001. (Bild Peter Fischli/Neue LZ)

Eine tote Forelle nach einem Gülleunfall im Rickenbach im März 2001. (Bild Peter Fischli/Neue LZ)

Am Mittwochnachmittag, kurz nach 17 Uhr, wurde der Polizei Luzern eine massive Gewässerverschmutzung in Grosswangen gemeldet. Es floss Jauche von einem Zufluss der Rot durch eine Leitung in eine Fischzucht. Die Unglücksursache ist nach wie vor ungeklärt.

Klar ist hingegen das Ausmass: In zwei Zuchtbecken starben über 2000 Regenbogenforellen. Im Zufluss zur Rot selber verendeten zirka 300 Bachforellen. Der Verursacher und die Ursache sind Gegenstand weiterer Ermittlungen, wie die Kantonspolizei Luzern bekannt gibt. Die Schadenssumme in der Fischzucht und im Fliessgewässer kann zurzeit noch nicht beziffert werden.

ost