GROSSWANGEN: Bauernhof brannte zum vierten Mal

Bauer Reto Zeder ist ein Pechvogel: Dreimal ist seine Scheune abgebrannt – am Donnerstag war das Wohnhaus an der Reihe.

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Feuerwehrmänner sehen sich die Ruine am Morgen nach dem Brand an. (Bild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Feuerwehrmänner sehen sich die Ruine am Morgen nach dem Brand an. (Bild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Am Donnerstagvormittag auf der Riedmatt in Grosswangen: Aus den rauchenden Trümmern ragt nur noch der Kamin. Die verkohlte Holzkonstruktion ist zwar noch grossflächig von der alten Eternitfassade bedeckt, der Dachstuhl hingegen ist vollständig abgebrannt und das 88-jährige Bauernhaus zum grössten Teil in sich zusammengebrochen (siehe Artikelverweis).

Der Brand war der vierte auf der Riedmatt in den vergangenen 16 Jahren. Dreimal ist die Scheune abgebrannt, nämlich 1992 damals führte Zeders Vater den Hof , 1998 und 2005. Die Brandursache war jedes Mal dieselbe: eine Überhitzung des Heustocks, wie Richard Huwiler, Mediensprecher der Kantonspolizei Luzern, erklärt.

«Hab und Gut verloren»
Bauer Zeder kann sich nicht erklären, warum er schon wieder vom Feuerteufel heimgesucht wurde. Dass es Diskussionen gibt, wenn innerhalb weniger Jahre viermal ein Feuer ausbricht, dessen ist er sich bewusst. Er fühle sich entsprechend mies. «Ich hätte auch lieber keinen Brand gehabt als vier, denn ich habe mein ganzes persönliches Hab und Gut verloren», sagt er knapp.

Ob zwischen den drei Scheunenbränden und dem Wohnhausbrand ein Zusammenhang besteht, ist laut Richard Huwiler «reine Spekulation».

Roger Rüegger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.