GROSSWANGEN: Kein neuer Fussballplatz in Grosswangen

Ein neuer Fussballplatz in Grosswangen erleidet Schiffbruch. Das Verdikt an der Urne war relativ klar.

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Kinder spielen auf dem Fussballplatz Gutmoos in Grosswangen. (Archivbild Neue LZ)

Kinder spielen auf dem Fussballplatz Gutmoos in Grosswangen. (Archivbild Neue LZ)

So soll das neue Clubhaus aussehen. (Bild: PD)

So soll das neue Clubhaus aussehen. (Bild: PD)

Das Stimmvolk von Grosswangen hat am Sonntag der Einzonung von 20'003 Quadratmetern Land aus der Landwirtschaftszone und einer Umzonung von 895 Quadratmetern aus der Arbeitszone in die Sport- und Freizeitzone mit 573 Ja zu 880 Nein-Stimmen abgelehnt. Das entspricht einem Nein-Anteil von 60,6 Prozent.

Auch den Kredit in der Höhe von 1,1 Millionen Franken für den Neubau des Fussballplatzes (erste Etappe) hat das Stimmvolk mit 561 zu 896 Stimmen abgelehnt. Das entspricht einem Nein-Anteil von 60,7 Prozent. Die Stimmbeteiligung lag bei hohen 72,8 Prozent.

Nach dem Nein vom Sonntag muss der FC Grosswangen zwingend Anpassungen vornehmen müssen. Neben der Reduzierung der Anzahl Mannschaften dürfte jetzt das 30-jährige Gutmoos-Spielfeld saniert werden. Laut dem Club wird diese teuer zu stehen kommen. Ausserdem müsste für die Meisterschaftsspiele während einer halben Saison eine Ersatzlösung gefunden werden, die auch mit Kosten verbunden sein wird.

Auf dem Gutmoos-Fussballplatz werden bis zu 200 Spiele pro Jahr durchgeführt, was für ein 30-jähriges Naturrasenfeld eine überdurchschnittliche hohe Belastung ist.

rem

Reaktionen lesen Sie<br /> am 10. Februar 2014 in der Neuen LZ.

Samuel Kreyenbühl, Präsident des FC Grosswangen, auf dem bestehenden Fussballplatz Sportplatz Gutmoos. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Samuel Kreyenbühl, Präsident des FC Grosswangen, auf dem bestehenden Fussballplatz Sportplatz Gutmoos. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)