GROSSWANGEN/SCHWARZENBERG: Gülle im Bach: Bauer zeigt sich selbst an

Wieder sind im Kanton Luzern zwei Gülle-Unfälle passiert. Eine Bauernfamilie aus Schwarzenberg reagierte blitzschnell.

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Eine bei einem Gülleunfall im März 2001 im Rickenbach bei Ebersecken verendete Forelle. (Bild Peter Fischli/Neue LZ)

Eine bei einem Gülleunfall im März 2001 im Rickenbach bei Ebersecken verendete Forelle. (Bild Peter Fischli/Neue LZ)

Mit Schrecken musste die Bauernfamilie aus Schwarzenberg am Mittwochmorgen feststellen: Auf ihrem Hof war über Nacht Gülle ausgelaufen und in einen nahe gelegenen Bach gelangt. «Wir haben sofort die Polizei, die Gemeinde und die Fischerei- und Jagdverwaltung informiert und eine Selbstanzeige gemacht», sagt die Bauersfrau*. Durch dieses Vorgehen konnte grösserer Schaden verhindert werden – es sind nur etwa sechs Fische verendet. Grund für den Vorfall war ein Defekt im Güllekasten.

Der aktuellste Fall ereignete sich am Mittwochnachmittag in Grosswangen: Dort ist Gülle in ein Fischzuchtbecken gelangt, wie die Kantonspolizei Luzern am Donnerstag mitteilte. Noch sei nicht geklärt, woher die Gülle stamme und wie viele Fische verendet seien.

Corinne Schweizer

HINWEIS
* Name der Redaktion bekannt

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.