Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Grüne-Nationalrat Michael Töngi will an die Spitze des Verkehrs-Clubs der Schweiz

Der Krienser Michael Töngi hat seine Ambitionen fürs Präsidium des Verkehrs-Clubs der Schweiz bekannt gegeben. Obwohl es zu einer Kampfwahl kommt, stehen die Chancen für den Grüne-Politiker überaus gut.
Evelyne Fischer
Michael Töngi kandidiert fürs VCS-Präsidium. (Bild: Corinne Glanzmann, 8. Dezember 2017).

Michael Töngi kandidiert fürs VCS-Präsidium. (Bild: Corinne Glanzmann, 8. Dezember 2017).

Steht bald ein Luzerner an der Spitze des über 100'000 Mitglieder starken Verkehrs-Clubs der Schweiz? Der Grüne-Nationalrat Michael Töngi (51) aus Kriens will die Berner SP-Nationalrätin Evi Allemann beerben. Sie gibt das VCS-Präsidium ab, weil sie in die Berner Regierung gewählt worden ist.

Das Mandat beim Verband, der sich für nachhaltige Mobilität einsetzt, wäre ein Meilenstein in der Karriere des linken Politikers. Neben Töngi kandidiert auch der St. Galler SP-Kantonsrat Ruedi Blumer. Die Wahl findet am 23. Juni statt.

Michael Töngi, mit dem Wechsel nach Bundesbern kündigten Sie Ihren Job als Generalsekretär beim Schweizerischen Mieterverband – unter anderem, um Zeit für sich, die Einarbeitung und die Partei zu haben. Sind Sie nun doch dem Reiz eines Prestigeamts erlegen?

Als Mitglied der nationalrätlichen Verkehrskommission bin ich in der Verkehrspolitik bestens vernetzt. Der Verkehrs-Club der Schweiz ist ein sehr wichtiger Verband – als Präsident der Luzerner VCS-Sektion lag es auf der Hand, meinen Hut in den Ring zu werfen. Solch eine Chance gibt's nicht alle Tage. Ich rechne mit einem 20-Prozent-Pensum. Für meinen Garten sollte ich noch Zeit finden.

Erst am Mittwoch wurden Sie in den Vorstand des Mieterverbands Luzern, Ob- und Nidwalden und Uri gewählt...

Auch wenn es den Anschein erwecken könnte: Ich bin nicht auf Ämtli-Jagd. Die Wohn- und Verkehrspolitik sind seit jeher die beiden Pfeiler meines politischen Wirkens. Durch meine bisherige Stelle kenne ich das Mietwesen à fond. Der Verkehr hat mich vor 30 Jahren mit dem Eintritt in die IG Velo in die Politik gebracht und gehört zu meiner DNA.

Ihr Kontrahent, Ruedi Blumer, ist zwar im VCS-Zentralvorstand, ist aber kein Bundesparlamentarier. Ihre Chancen stehen gut.

Die Chancen sind intakt. Das Nationalratsmandat ist sicher ein gewichtiges Argument, das für mich spricht. Im Verkehrsbereich sind alle Verbände unter der Bundeshauskuppel vertreten. Aber letztlich entscheiden die Delegierten.

In Ihrer Funktion als Präsident der Luzerner VCS-Sektion wollten Sie sich in Bern auch für den Durchgangsbahnhof einsetzen. Erhält dieser ab 23. Juni nun noch zusätzlichen Schub?

Sollte ich gewählt werden, müsste ich mich in der Rolle des Präsidenten eines nationalen Verbands künftig mit regionalen Interessen zurückhalten. Aber als Mitglied der Verkehrskommission im Nationalrat werde ich mich natürlich weiterhin mit voller Kraft für den Luzerner Durchgangsbahnhof einsetzen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.