Zweiter Wahlgang um die restlichen Sitze im Luzerner Regierungsrat: Grüne tritt gegen bürgerliches Duo an

Jetzt steht es fest: Im zweiten Wahlgang der Luzerner Regierungsratswahlen am 19. Mai kommt es zu einem Dreikampf. Die Grüne Korintha Bärtsch fordert die beiden Bisherigen Paul Winiker (SVP) und Marcel Schwerzmann (parteilos) heraus.

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Sie treten zum zweiten Wahlgang an: Korintha Bärtsch (Grüne), Paul Winiker (SVP) und Marcel Schwerzmann (parteilos). (Bilder: Boris Bürgisser)

Sie treten zum zweiten Wahlgang an: Korintha Bärtsch (Grüne), Paul Winiker (SVP) und Marcel Schwerzmann (parteilos). (Bilder: Boris Bürgisser)

(sda) Bis zur Eingabefrist am Donnerstagmittag gingen diese drei Kandidaturen bei der Staatskanzlei ein, wie sie mitteilte.

Die beiden Regierungsräte Winiker und Schwerzmann hatten im ersten Wahlgang das absolute Mehr verpasst - Winiker relativ knapp. Schwerzmann fiel dagegen sogar hinter die beiden neuen Korintha Bärtsch (Grüne) und Jörg Meyer (SP) zurück.

Meyer sowie der Grünliberale Roland Fischer entschieden sich nach dem ersten Wahlgang am Sonntag, in der zweiten Runde nicht mehr anzutreten.

Da Bärtsch mehr Stimmen als Schwerzmann geholt und den fünften und letzten Regierungsplatz erreicht hatte, wird sie auch von der SP und der GLP für den zweiten Wahlgang zur Wahl empfohlen. Diese Parteien haben es sich zum Ziel gemacht, gemeinsam den 2015 verlorenen linken Regierungssitz zurückzuholen.

SVP und FDP sprachen sich für eine rein bürgerliche Regierung und damit für Winiker und Schwerzmann aus. Nicht festlegen mochte sich die CVP. Sie entschied, den Wählern keine Empfehlung dazu abzugeben, welches Duo das am Sonntag gewählte Trio Guido Graf (CVP/bisher), Reto Wyss (CVP/bisher) und Fabian Peter (FDP/neu) ergänzen soll.