Grüne verzichten wohl auf Stadtpräsidium

Bei den Wahlen um das Luzerner Stadtpräsidentenamt zeichnet sich ein Zweikampf zwischen Stefan Roth (CVP) und Ursula Stämmer (SP) ab. Der drittplatzierte Adrian Borgula (Grüne) wird sich voraussichtlich zurückziehen.

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Adrian Borgula eroberte am Sonntag im ersten Wahlgang einen Platz in der Luzerner Regierung. Der Vorstand der Grünen empfiehlt Ursula Stämmer (SP) als Stadtpräsidentin. (Bild: Keystone)

Adrian Borgula eroberte am Sonntag im ersten Wahlgang einen Platz in der Luzerner Regierung. Der Vorstand der Grünen empfiehlt Ursula Stämmer (SP) als Stadtpräsidentin. (Bild: Keystone)

Stefan Roth hatte am Sonntag mit über 8600 Stimmen klar das beste Resultat erzielt, aber das absolute Mehr verfehlt. Stämmer kam auf knapp 4000 Stimmen, Borgula auf etwas mehr als 3400 Stimmen.

Für den zweiten Wahlgang vom 17. Juni wollen SP und Grüne ihre Stimmen auf einen Kandidaten konzentrieren. Wie der Vorstand der Grünen am Dienstag mitteilte, soll Stämmer im zweiten Wahlgang als gemeinsame Kandidatin der beiden Linksparteien antreten.

Linke wollen Mehrheit in der Regierung

Für den fünften, noch freien Stadtratssitz, unterstützen die Grünen Beat Züsli von der SP. Züsli hatte im ersten Wahlgang den fünften Platz erreicht. Ziel von SP und Grünen ist es, eine linke Mehrheit in der Stadtregierung zu erzielen.

In die Regierung gewählt wurden am Sonntag Stefan Roth (CVP), Martin Merki (FDP), Ursula Stämmer (SP) und Adrian Borgula (Grüne).

sda/rem