Grünes Licht: Die Gemeinde Rothenburg kann verdichtet bauen

Die Teilrevision der Ortsplanung wurde vom Rothenburger Stimmvolk gutgeheissen. Dadurch wird unter anderem auch eine Überbauung der beiden Areale Lehn und Fläckehof möglich.

Hugo Bischof
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Das Grundstück Lehn an der Lehnstrasse 13/15 in Rothenburg. (Archivbild: Pius Amrein, 8. Februar 2019)

Das Grundstück Lehn an der Lehnstrasse 13/15 in Rothenburg. (Archivbild: Pius Amrein, 8. Februar 2019)

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Rothenburg haben der Teilrevision der Ortsplanung am Sonntag zugestimmt. 1091 Stimmberechtigte sagten Ja zur Vorlage, 467 Stimmberechtigte Nein. Der Ja-Stimmen-Anteil beträgt somit 70 Prozent. Die Stimmbeteiligung lag bei 28,9 Prozent. Auslöser für die Teilrevision ist die Festlegung der Gewässerräume. Diese ist nötig, weil vor einigen Jahren das Gewässerschutzgesetz auf Bundesebene revidiert wurde. Die Gewässer und ihre Ufergebiete sollen besser geschützt werden.

Die Teilrevision sieht auch vier Umzonungen vor. Bei zweien davon handelt es sich um Grundstücke, die entwickelt werden sollen. Auf dem Areal Lehn will die Baugenossenschaft Rothenburg ihr Grundstück zusammen mit zwei weiteren Grundeigentümern neu und verdichtet überbauen. Heute stehen dort zwei ältere Mehrfamilienhäuser. Mit dem Ja zur Teilrevision der Ortsplanung kann das Areal nun in die neu geschaffene Nutzungszone «Wohnzone mit Gestaltungsplanpflicht» überführt werden. 

Das andere Grundstück ist das unbebaute Areal Fläckehof hinter der Post. Die reformierte Kirchgemeinde Luzern als Besitzerin will das Grundstück mit einer reinen Wohnnutzung inklusive Wohnen im Alter überbauen. Hier ist nach dem Abstimmung nun die Umzonung in eine Wohnzone mit Gestaltungsplanpflicht möglich.