Grünes Licht für 150-Millionen-Bauprojekt

In der Luzerner Neustadt sollen ab 2015 in der Siedlung Himmelrich 3 neue Genossenschaftswohnungen entstehen. Die Mietzinse könnten sich verdoppeln.

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Bruno Koch, Geschäftsleiter der ABL, sieht sich die Siedlung Himmelrich 3 an, welche bald abgerissen wird. (Bild: Maria Schmid / Neue LZ)

Bruno Koch, Geschäftsleiter der ABL, sieht sich die Siedlung Himmelrich 3 an, welche bald abgerissen wird. (Bild: Maria Schmid / Neue LZ)

Mitten in Luzern wird auf einer Fläche von rund 14'500 Quadratmetern für rund 150 Millionen Franken eine neue Siedlung entstehen. Die Stadtbaukommission hat der Baugenossenschaft ABL grünes Licht zur verdichteten Bebauung des Areals Himmelrich 3 gegeben, wie ABL-Geschäftsleiter Bruno Koch am Montag mitteilte. Es ist derzeit das grösste Bauvorhaben in der Innenstadt.

Entstehen sollen rund 240 Wohnungen sowie Gewerbeflächen im Erdgeschoss. «Die neuen Wohnungen werden grösser als die jetzigen», so Koch. Zudem wird es unterschiedliche Wohnungstypen geben: Anstelle der bestehenden 3- und 4-Zimmer-Wohnungen soll ein breites Angebot, unter anderem mit behinderten- und altersgerechten Wohnungen und für Wohngemeinschaften konzipierten Einheiten, entstehen. Auch bei den Gewerbeflächen setzt die ABL auf Vielfalt: Neben Büros und Verkaufslokalen soll es Gemeinschaftsräume, ein Restaurant oder einen Kinderhort geben. Im September dieses Jahres findet die Jurierung der Projekte eines Architekturwettbewerbs statt, den die ABL im Dezember 2011 ausgeschrieben hat. Wenn alles planmässig läuft, wird mit einem Baubeginn 2015 gerechnet, der Bau soll während fünf bis sechs Jahren in Etappen erfolgen.

Verglichen zu den jetzigen Mietzinsen im Himmelrich 3 wird das Wohnen in der neuen Siedlung markant teurer ausfallen. «Das ist nicht zu umgehen, weil wir zu vergleichbaren Konditionen bauen müssen wie die anderen Teilnehmer am Mietwohnungsmarkt. Die neuen Wohnungen sollen sich aber im Mittelpreissegment bewegen», so Koch.

Aleksandra Mladenovic

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