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Grünes Licht für Wohnsiedlung ohne Autos in Luzern

Jetzt ist es definitiv: Die Luzerner Wohnbaugenossenschaft EBG darf das Eichwald-Areal neu überbauen. Sie muss ihren Bewohnern aber genau auf die Finger schauen, wenns um die Nutzung des Autos geht.
Robert Knobel
Das Eichwald-Areal bei der Luzerner Allmend mit dem Salzmagazin. Hier soll bis 2022 eine neue Wohn- und Gewerbesiedlung entstehen. (Bild Philipp Schmidli (Luzern, 25. Mai 2018))

Das Eichwald-Areal bei der Luzerner Allmend mit dem Salzmagazin. Hier soll bis 2022 eine neue Wohn- und Gewerbesiedlung entstehen. (Bild Philipp Schmidli (Luzern, 25. Mai 2018))

Eine turbulente Geschichte nimmt ein fast versöhnliches Ende. Zur Erinnerung: Im Jahr 2016 erhielt die Wohnaugenossenschaft SBL den Zuschlag, das Areal Eichwald bei der Luzerner Allmend neu zu überbauen. Wegen Verfahrensfehlern musste der Stadtrat das Projekt aber kurz darauf erneut ausschreiben - mit dem Resultat, dass nun die Konkurrentin, die Wohnbaugenossenschaft Geissenstein (EBG) den Zuschlag erhielt. Der entsprechende Baurechtsvertrag mit der EBG wurde am Donnerstag im Stadtparlament bewilligt - allerdings gegen den Willen der SVP. Für Thomas Gfeller (SVP) werden mit den eher kleinen Wohnungen und tiefen Mieten die falschen Schwerpunkte gesetzt. «Wir stellen uns die Frage, wo die Grenze zwischen gemeinnützigem und sozialem Wohnungsbau ist.» Die CVP enthielt sich aus Protest über den Vergabeprozess der Stimme.

Bewohner sollen auf Auto verzichten

Geplant ist bis 2022 eine Siedlung mit 56 Wohnungen sowie Gewerberäumlichkeiten. Dabei wird auch das denkmalgeschützte Salzmagazin saniert und umgenutzt. Zu reden gab im Parlament eine Klausel im Baurechtsvertrag, wonach die Siedlung «autoarm» oder «autofrei» gestaltet werden soll. Das bedeutet, dass entweder nur sehr wenige oder gar keine Parkplätze eingeplant werden. Dies könnte dazu führen, dass die Eichwald-Bewohner ihr Auto einfach auf öffentlichen Parkplätzen abstellen. Das wollen Stadtrat und Parlament auf jeden Fall verhindern. Baudirektorin Manuela Jost (GLP) betonte, dass die EBG den klaren Auftrag habe dafür zu sorgen, dass die Mieter nicht die öffentlichen Parkplätze belegen und im Idealfall gar kein Auto besitzen.

Hinweis: Der Baurechtsvertrag im Detail

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