GRÜNLIBERALE: Der Abzug für Autopendler soll wegfallen

Wer mit dem Auto zur Arbeit fährt, soll dafür keine Steuerabzüge mehr geltend machen können. Das fordern die Luzerner Grünliberalen.

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Autoverkehr durch Hochdorf. (Archivbild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Autoverkehr durch Hochdorf. (Archivbild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Je mehr Autokilometer jemand vom Wohn- an den Arbeitsplatz zurücklegt, desto grösser der Betrag, der im Kanton Luzern von den Steuern abgezogen werden kann. Diese Regelung sei aus umwelt- und energiepolitischer Sicht unsinnig, finden die Grünliberalen des Kantons Luzern. Auch hemme sie das Umsteigen auf den öffentlichen Verkehr, weil das Berufspendeln mit dem öV steuerlich viel weniger attraktiv sei. Die Grünliberalen verlangen deshalb die Abschaffung des Steuerabzuges für Autopendler.

Der Luzerner Finanzdirektor Marcel Schwerzmann hält nicht viel von dieser Idee. Er weist darauf hin, dass der Abzug von Autokosten zu den Berufsauslagen gehört und im Bundesrecht verankert ist. «Die Kantone dürfen den Abzug nicht im Alleingang streichen», so Schwerzmann. Wie viele Personen diese Abzüge vornehmen, wisse der Kanton nicht.

Hans R. Wüst

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.