GÜDISMONTAG: 28'000 Zuschauer am Luzerner Wey-Umzug

Nach dem Wetterglück am Schmutzigen Donnerstag mussten die Fasnächtler am Güdismontag einiges aushalten. Trotzdem säumten am Luzerner Wey-Umzug Tausende die Strassen.

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Is-Chalt: Döner macht schöner. (Bild René Meier/Zisch)

Is-Chalt: Döner macht schöner. (Bild René Meier/Zisch)

Der Wey-Umzug lockte mehr Zuschauer an den Strassenrand als noch am Schmutzigen Donnerstag. Laut Stadtpolizei wohnten dem Spektakel am Montag rund 28'000 Menschen bei, am Donnerstag waren es rund 27'000. Im Vergleich zum Vorjahr wurden am Wey-Umzug jedoch rund 2000 Menschen weniger gezählt.

Der Umzug der Wey-Zunft mit dem markanten Frosch als Wahrzeichen ist die Zweitauflage des Fritschi-Umzugs vom Schmutzigen Donnerstag. 37 Sujets zierten den Umzug, dazu dutzende Einzelnummern, die sich zwischen die offiziellen Nummern drängten.
Belohnt wurden alle Fasnächtler, die der «Brüeläää»-Aufforderung des Wey-Zunfmeisters Folge leisteten: Franz Heini warf Haufenweise Orangen in die Menge.

Obschon der Güdismontag wettermässig schlecht startete, kam während des Umzugs dann zeitweise doch noch die Sonne zum Vorschein. 

An der Wey-Tagwache nahmen laut Polizeiangaben rund 2000 (im Vorjahr 3000) Fasnächtler teil. Im Verlaufe des Morgens setzten Regenschauer ein. Wenigstens war es deutlich wärmer als am Schmutzigen Donnerstagmorgen. Die Temperaturen lagen am Montag gegen Mittag um 3 Grad.

Dass sich echte Fasnächtler durch ein bisschen Regen nicht aufhalten lassen, zeigt das unverminderte Fasnachtstreiben in den Gassen und unter der Egg (siehe Bildergalerie). 

bac/rem

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